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Verstärker & Signaltechnik – Pegel für lange Wege

Ein Inlineverstärker wird in die Antennenleitung eingeschleift und hebt das Signal um 18 dB an, auf Wunsch stufenlos regelbar, ohne eigenes Netzteil. Wählen Sie nach Kabellänge – und setzen Sie ihn dicht an die Signalquelle, nicht kurz vor den Fernseher.

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DUR-line V3018 - Inlineverstärker
DUR-line V3018 - Inlineverstärker
Wenn das Bild am Ende einer langen Leitung klötzchenweise einbricht, fehlt Pegel — und genau den holt der DUR-line V3018 zurück. Er wird einfach in die Antennenleitung eingeschleift, hebt das Signal um 18 dB an und braucht dafür kein eigenes Netzteil: Der Strom kommt über das Koaxialkabel vom Receiver. Mit 41 mm Länge verschwindet er in jeder Kabelführung.Technische DatenTypV3018 Mini-InlineverstärkerVerstärkung18 dBFrequenzbereich5–2500 MHzAnschlüsseF-Stecker und F-Buchse, mit DichtringBetriebsspannung5–18 V DC, maximal 30 V DCStromaufnahme40 mASpeisungDC-Durchlass, Fernspeisung über das KoaxialkabelImpedanz75 OhmSchirmungsmaß100 dBRückflussdämpfunggrößer 20 dBGehäusemassives Metall, für den Außeneinsatz geeignetAbmessungenLänge 41 mm, Durchmesser 14 mmSignaleSat (DVB-S/S2), DVB-T/T2, UKW, auch UnicableDer Einbauort entscheidet über das ErgebnisEin Verstärker hebt das an, was er bekommt — Nutzsignal und Rauschen gleichermaßen. Deshalb gehört er laut Anleitung möglichst nah an die Signalquelle, also direkt hinter LNB oder Multischalter und höchstens wenige Meter davon entfernt. Dort ist das Signal noch sauber, und die Verstärkung wirkt auf der gesamten folgenden Strecke. Am anderen Ende, kurz vor Dose oder Fernseher, käme dagegen vor allem verstärktes Rauschen an.Wann sich der Verstärker lohntSinnvoll ist er bei Kabelwegen ab etwa 30 Metern sowie dann, wenn mehrere Verteiler in der Strecke liegen und die Summe der Dämpfungen den Pegel nach unten zieht. Bei kurzen Strecken unter 20 Metern ist die Leitung dagegen ohnehin gut versorgt — dort weist die Anleitung ausdrücklich darauf hin, dass der zusätzliche Pegel den Receiver übersteuern kann. Auch gilt: Ein Verstärker macht aus einem schlechten Signal kein gutes, er gleicht Leitungsverluste aus. Steht das Bild schon am LNB nicht, gehört zuerst die Ausrichtung geprüft.Anlagenart und AnschlussDer V3018 arbeitet in Vorwärtsrichtung und ist für Satelliten- und Antennenanlagen ausgelegt, Unicable eingeschlossen. Kabelanschlüsse mit Rückkanal (DVB-C) verlangen dagegen einen rückkanalfähigen Verstärker. Angeschlossen wird der V3018 mit F-Stecker auf der einen und F-Buchse auf der anderen Seite; der Dichtring erlaubt den Einsatz im Freien, etwa direkt unter der Schüssel.Passende Kabel, F-Stecker, Verteiler und Überspannungsschutz finden Sie in Zubehör.

8,90 €*
DUR-line V3024-R - Inlineverstärker
DUR-line V3024-R - Inlineverstärker
Der DUR-line V3024-R ist der Verstärker für den Fall, dass der richtige Pegel erst gefunden werden muss. Er verstärkt um 18 bis 24 dB und lässt sich zusätzlich stufenlos um 0 bis 20 dB herunterregeln — Sie drehen den Ausgangspegel also genau auf den Wert, den der Receiver sehen will, statt zwischen zwei festen Verstärkungen wählen zu müssen.Technische DatenTypV3024-R, regelbarer InlineverstärkerVerstärkung18–24 dBRegelbereich0–20 dB, stufenlosFrequenzbereich47–2200 MHzAnschlüsse2 × F-Buchse, Seiten für Receiver und LNB beschriftetStromversorgung18 V DC / 1 A über das KoaxialkabelGehäuseMetall, vollständig abgeschirmt, mit BefestigungslascheSignaleSat (DVB-S/S2), DVB-T/T2, UKWWarum regelbar der sicherere Weg istZu wenig Pegel zeigt sich als Klötzchen im Bild, zu viel Pegel ebenso — der Tuner übersteuert und meldet trotz kräftigem Signal schlechte Werte. Bei einem festen Verstärker bleibt dann nur der Tausch gegen ein anderes Modell. Der V3024-R nimmt Ihnen diese Entscheidung ab: Sie drehen am Regler, bis die Signalqualität am Receiver ihr Maximum erreicht, und lassen sie dort stehen. Gerade in Anlagen mit unterschiedlich langen Strängen ist das der schnellste Weg zu einem sauberen Ergebnis.Einbau und MontageDer Verstärker wird in die Leitung eingeschleift und über seine Lasche fest an Wand, Mast oder Montageplatte verschraubt — er hängt also nicht frei am Kabel. Die Beschriftung der beiden F-Buchsen zeigt an, welche Seite zum Receiver und welche zum LNB gehört; falsch herum eingebaut liefert der Verstärker keine Verstärkung. Seinen Strom bezieht er mit 18 V und bis zu 1 A über dasselbe Koaxialkabel, ein separates Netzteil ist nicht erforderlich.Wo er seine Stärke ausspieltWie jeder Verstärker gehört auch der V3024-R nahe an die Signalquelle, wo das Signal noch sauber ist. Dann gleicht er lange Kabelwege, mehrere Verteiler und Dämpfungsglieder in einem Zug aus. Der breite Frequenzbereich von 47 bis 2200 MHz deckt dabei Sat und Terrestrik gemeinsam ab.Passende Kabel, F-Stecker, Verteiler und Überspannungsschutz finden Sie in Zubehör.

14,90 €*
DUR-line DLBS 3001 - Überspannungsschutz
DUR-line DLBS 3001 - Überspannungsschutz
Ein Gewitter muss nicht im Haus einschlagen, um Schaden anzurichten — es genügt, wenn der Blitz in der Nähe niedergeht. Über die Antennenleitung erreichen die dabei entstehenden Spannungsspitzen Receiver, LNB, Multischalter und Fernseher. Der DUR-line DLBS 3001 wird zwischen Leitung und Gerät geschraubt und leitet Stoßströme bis 8 kA ab, bevor sie dort ankommen. Er kostet dafür nur 0,3 dB Pegel.Technische DatenTypDLBS 3001, Überspannungsschutz für KoaxialleitungenAbleitstoßstrom8 kA (8/20 µs)Ansprechspannungab etwa 50 V zwischen Innenleiter und SchirmDurchgangsdämpfung0,3 dBFrequenzbereich5–2500 MHzAnschlüsseF-Stecker und F-Buchse, mit DichtringSpeisungDC-Durchlass für die FernspeisungImpedanz75 OhmSchirmungsmaß100 dBRückflussdämpfunggrößer 20 dBGehäusemassives Metall, für den Außeneinsatz geeignetAbmessungenLänge 40 mm, Durchmesser 14 mmWie der Schutz arbeitetIm Inneren sitzt ein Gasableiter. Steigt die Spannung zwischen Innenleiter und Schirm über rund 50 Volt, zündet die Gasstrecke und schließt den Stoßstrom kurz — bis zu 8000 Ampere werden so an den angeschlossenen Geräten vorbeigeführt. Ist die Überspannung abgeklungen, öffnet der Ableiter wieder und die Leitung arbeitet normal weiter. Der Schutz verbraucht sich dabei nicht bei jedem Ansprechen.Wohin der Schutz gehörtAm wirksamsten sitzt der DLBS 3001 direkt an jedem Eingang des Multischalters oder unmittelbar am LNB-Ausgang — also so weit außen wie möglich, damit die Spannungsspitze gar nicht erst in die Hausverkabelung gelangt. Bei mehreren Leitungen bekommt jede ihren eigenen Schutz. Der Dichtring am F-Stecker erlaubt die Montage im Freien.Zusammen mit dem PotentialausgleichDer Überspannungsschutz ergänzt die Erdung der Anlage, er ersetzt sie nicht. Erst beides zusammen wirkt: Der Erdungsblock legt die Kabelschirme auf die Potentialausgleichsschiene, der DLBS 3001 fängt die Spitze auf dem Innenleiter ab. Passende Erdungsblöcke führen wir in derselben Kategorie.Erdungsblöcke, F-Stecker, Verteiler und Kabel finden Sie in Zubehör.

Ab 5,49 €*
DUR-line DLBS 505 - Überspannungsschutz
DUR-line DLBS 505 - Überspannungsschutz
Der DUR-line DLBS 505 schützt fünf Leitungen auf einmal — die typische Zahl an einem Multischalter mit Quattro-LNB und terrestrischem Eingang. Statt fünf einzelne Schutzelemente zu verschrauben, setzen Sie ein vollverlötetes Metallgehäuse in die Anlage, das Stoßströme bis 8 kA ableitet und dabei nur 0,5 dB Pegel kostet.Technische DatenTypDLBS 505, 5-fach ÜberspannungsschutzGeschützte Wege5Ableitstoßstrom8 kA (8/20 µs)Ansprechspannungab etwa 50 VDurchgangsdämpfung0,5 dB über den gesamten BereichFrequenzbereich5–2500 MHzAnschlüsseF-Buchsen auf beiden SeitenDC-Durchlass30 V / 0,5 A für die FernspeisungImpedanz75 OhmSchirmungsmaßüber 100 dBRückflussdämpfunggrößer 20 dBGehäusemassives Metall, komplett verlötetSignaleSat (DVB-S/S2), Kabelfernsehen, DVB-T/T2, auch UnicableFünf Wege in einem GehäuseEin Quattro-LNB liefert vier Leitungen, dazu kommt der terrestrische Eingang — genau die fünf Wege, die der DLBS 505 abdeckt. Alle fünf Schutzmodule sitzen in einem gemeinsamen Gehäuse, das sich an einer Stelle montieren und mit einem gemeinsamen Erdungsweg anbinden lässt. Das ist übersichtlicher als fünf einzelne Schutzelemente an fünf verschiedenen Punkten und macht die Anlage später leichter nachvollziehbar.Wie der Schutz arbeitetSteigt die Spannung auf einer Leitung über rund 50 Volt, unterbricht das Schutzmodul den Weg zum angeschlossenen Gerät und leitet den Stoßstrom ab — bis zu 8000 Ampere nach der Prüfkurve 8/20 µs. Die 0,5 dB Durchgangsdämpfung fallen dabei über den gesamten Frequenzbereich gleichmäßig an, sodass sich das Verhalten der Anlage einfach nachrechnen lässt.Erdung nicht vergessenDie Eingänge des DLBS 505 müssen nach den geltenden Vorschriften zusätzlich geerdet werden — erst mit angebundenem Potentialausgleich entfaltet der Schutz seine volle Wirkung. Passende Erdungsblöcke mit Klemmen bis 10 mm² führen wir in derselben Kategorie; der DEB 5 nimmt genau die fünf Leitungen auf, die auch hier zusammenkommen.Erdungsblöcke, F-Stecker, Verteiler und Kabel finden Sie in Zubehör.

14,90 €*

Inlineverstärker und Überspannungsschutz im Detail

Auf langen Kabelwegen geht Pegel verloren, im oberen Frequenzbereich mehr als im unteren. Ein Inlineverstärker holt ihn zurück: Er wird in die Leitung eingeschleift, hebt das Signal an und bekommt seinen Strom über das Koaxialkabel vom Receiver – ein eigenes Netzteil und eine Steckdose braucht er nicht.

Wo der Verstärker hingehört

Das ist die wichtigste Entscheidung, und sie fällt oft falsch herum aus: Der Verstärker gehört dicht an die Signalquelle, also wenige Meter hinter LNB oder Multischalter — nicht kurz vor die Dose oder den Fernseher. Dort verstärkt er das Signal, solange es noch sauber ist, statt ein bereits schwaches Signal samt Rauschen anzuheben.

Unter etwa 20 Metern Kabelweg brauchen Sie keinen. Der zusätzliche Pegel wäre dann zu viel des Guten – Sat-Receiver arbeiten am besten in einem mittleren Pegelfenster.

Fest oder regelbar?

  • V3018 – feste 18 dB, die Standardlösung für lange Wege und Anlagen mit mehreren Verteilstufen
  • V3024-R – 18 bis 24 dB, stufenlos um 0 bis 20 dB herunterregelbar. für den Fall, dass der passende Pegel erst gefunden werden muss

Gemeinsame Daten: Frequenzbereich 5–2500 MHz, Betriebsspannung 5–18 V DC (maximal 30 V), Stromaufnahme 40 mA, Schirmungsmaß 100 dB und ein massives Metallgehäuse, das auch außen sitzen darf. Mit 41 mm Länge bei 14 mm Durchmesser verschwindet er in jeder Kabelführung.

Überspannungsschutz für die Antennenleitung

Spannungsspitzen erreichen Receiver, LNB und Multischalter über die Antennenleitung — dafür muss der Blitz nicht ins Haus einschlagen, ein Einschlag in der Nähe genügt. Die DLBS-Serie wird in die Leitung eingeschleift und führt diese Spitzen auf den Potentialausgleich ab, bevor sie ein Gerät erreichen.

  • DLBS 3001 – schützt eine Leitung, für die einzelne Zuleitung
  • DLBS 505 – schützt fünf Leitungen auf einmal: genau die Zahl an einem Multischalter mit Quattro-LNB und terrestrischem Eingang, in einem vollverlöteten Metallgehäuse statt fünf Einzelteilen

Der Überspannungsschutz ist die Ergänzung zum Erdungsblock, nicht sein Ersatz.

Pegel richtig planen

Zwei Dinge kosten Pegel: die Leitung selbst und jede Verteilstufe. Ein Verteiler nimmt je nach Größe 4,5 bis 15 dB, dazu kommt die Kabeldämpfung über die Strecke. Rechnen Sie beides zusammen, dann wissen Sie, wie viel Verstärkung nötig ist — und ob überhaupt etwas fehlt.

Ein Verstärker je Strecke genügt: Zwei hintereinander heben auch das Rauschen des ersten mit an. Reicht einer nicht, liegt der bessere Hebel im Kabel — 7 mm Durchmesser bringt auf langen Wegen mehr als eine zweite Verstärkerstufe.

Was die Fernspeisung bedeutet

Der Verstärker zieht seinen Strom über das Koaxialkabel — dieselbe Speisespannung, mit der der Receiver auch das LNB versorgt. Daraus folgt zweierlei: Er arbeitet nur, solange ein Receiver eingeschaltet ist, und alle Bauteile zwischen Receiver und Verstärker müssen DC-Durchlass haben. Verteiler und Dosen der DUR-line Serien erfüllen das.

Welcher Verstärker zu Ihrer Kabellänge passt, klären die häufigen Fragen im Shop.