Kaskaden-Multischalter – die Anlage wächst mit dem Haus
Kaskaden werden hintereinandergeschaltet und versorgen so 8 bis 32 Teilnehmer aus einer einzigen Stammleitung. Wählen Sie nach Teilnehmerzahl je Etage, Anzahl der Satellitenpositionen und Länge der Stammleitung.
DUR-line Kaskaden im Detail – Stammleitung, Etagenverteilung und Reichweite
Eine Kaskade nimmt das Signal der Stammleitung auf, versorgt die Teilnehmer ihrer Etage und reicht das Signal an die nächste Kaskade weiter. So entsteht aus einem Quattro-LNB eine Anlage, die sich Etage für Etage erweitern lässt – jeder neue Baustein kostet nur ein weiteres Gerät und ein kurzes Stück Kabel.
Wie eine Kaskadenanlage aufgebaut ist
Am Anfang steht das Quattro-LNB mit seinen vier Empfangsebenen. Von dort führen vier Leitungen zur ersten Kaskade. Jede Kaskade hat eigene Teilnehmerausgänge und vier Durchgangsausgänge zur nächsten. Die letzte Kaskade in der Reihe schließt die Stammleitung ab. Typisch sind 8 Teilnehmer je Etage, in Summe bis zu 32.
Linienverstärker für lange Wege
Jede Kaskade entnimmt der Stammleitung etwas Pegel. Bei hohen Häusern oder langen Kabelwegen gleicht ein MSV Linienverstärker das wieder aus und stellt für die folgenden Etagen die volle Signalreserve her. Er wird in die Stammleitung eingeschleift und arbeitet auf allen vier Ebenen zugleich, sodass alle angeschlossenen Teilnehmer denselben Pegel sehen.
Worauf es bei der Auswahl ankommt
- Teilnehmer je Kaskade: passend zur Etage, mit Reserve
- Satellitenpositionen: eine je Quattro-LNB
- Durchgangsdämpfung: bestimmt, wie viele Kaskaden in Reihe möglich sind
- Linienverstärker: ab langen Stammleitungen und vielen Etagen
- Netzteil: ein zentrales Gerät speist die gesamte Kaskadenreihe
Für eine überschaubare Anlage mit fester Teilnehmerzahl genügt ein klassischer Multischalter. Steht nur eine einzige Leitung zur Verfügung, ist Unicable der passende Weg. Antworten auf häufige Fragen zu Pegel, Erdung und Montage finden Sie weiter unten.
FAQ - Multischalter
Der Multischalter ist das Verteilzentrum Ihrer Sat-Anlage: Er nimmt die vier Empfangsebenen vom Quattro-LNB entgegen und gibt jedem angeschlossenen Fernseher genau das Signal, das dieser gerade braucht.
Jeder Teilnehmer bleibt unabhängig. Im Wohnzimmer läuft der Spielfilm, im Gästezimmer die Nachrichten, im Schlafzimmer wird aufgenommen – alle drei Geräte wählen frei aus dem vollen Programmangebot.
Die Teilnehmerzahl ist Ihr Auswahlkriterium. Ein 5/8-Multischalter versorgt einen Satelliten und acht Anschlüsse, ein 9/8 zwei Satelliten und acht Anschlüsse. Rechnen Sie jeden Anschluss mit, der später einmal gebraucht werden könnte – die Leitung liegt beim Neubau einer Anlage deutlich leichter als danach.
Die Übersicht nach Teilnehmerzahl finden Sie unter Multischalter.
Für einen Multischalter brauchen Sie ein Quattro-LNB.
Vier Ausgänge, vier feste Empfangsebenen. Das Quattro-LNB liefert horizontal und vertikal, jeweils im Low- und High-Band, dauerhaft und gleichzeitig an den Multischalter. Der muss dem LNB nichts mitteilen und verteilt nur noch – deshalb ist diese Kombination die Basis jeder größeren Anlage und mit 43 mA am Blue ECO Multischalter zugleich die sparsamste.
Ohne Teilnehmerlimit. Während ein Quad-LNB vier Receiver direkt versorgt, hängt am Quattro der Multischalter – und damit 8, 16 oder 32 Geräte.
Sitzt bereits ein Quad-LNB an der Schüssel? Dann wählen Sie einen quadtauglichen Multischalter; er erzeugt das nötige Steuersignal selbst und arbeitet mit 53 mA.
Passende LNBs finden Sie unter Quattro LNB.
Beide versorgen mehrere Fernseher – der Unterschied liegt darin, wie weit Sie damit kommen.
Ein Quad-LNB reicht für vier Teilnehmer. Es hat vier gleichwertige Ausgänge, an die Sie vier Receiver direkt anschließen. Für eine Wohnung oder ein kleines Haus ist das die einfachste Lösung, und beim Verkabeln ist es gleichgültig, welches Kabel auf welchen Ausgang geht.
Ein Multischalter kennt dieses Limit nicht. Am Quattro-LNB hängt der Multischalter, und der verteilt auf 6, 8, 12 oder 16 Anschlüsse – kaskadiert bis 32. Dazu kommt die zweite Satellitenposition: Mit einem 9/8 sehen alle Teilnehmer Astra und Hotbird, ohne dass jemand umschalten muss.
Und er spart Strom. Am Blue ECO Multischalter zieht ein Quattro-LNB 43 mA – zehn Milliampere weniger als ein Quad-LNB, weil der Schalter dem Quattro kein Steuersignal schicken muss.
Die Auswahl nach Teilnehmerzahl finden Sie unter Multischalter.
Ein DiSEqC-Schalter verbindet mehrere LNBs mit einem Receiver – über ein einziges Koaxkabel.
Ein Kabel, mehrere Satelliten. Wer Astra und Hotbird empfangen möchte, hat zwei LNBs an der Schüssel. Der DiSEqC-Schalter sitzt dazwischen und verbindet jeweils das LNB mit dem Receiver, dessen Programm Sie gerade gewählt haben. Die Umschaltung steuert der Receiver selbst, Sie merken davon nichts.
Gedacht für einen Teilnehmer. Ein DiSEqC-Schalter versorgt einen Receiver. Sollen mehrere Fernseher zwei Satellitenpositionen sehen, ist der Weg ein 9/8-Multischalter mit zwei Quattro-LNBs an einer Multifeed-Halterung.
Wettergeschützt montieren. Der Schalter sitzt meist am Mast im Freien – die Ausführung im Wetterschutzgehäuse ist dort die richtige Wahl.
Die Modelle für 2 oder 4 Satelliten finden Sie unter DiSEqC-Schalter.
Vier. Vom Quattro-LNB gehen vier Koaxleitungen zum Multischalter – für jede Empfangsebene eine.
Was auf den vier Leitungen liegt: horizontal und vertikal, jeweils getrennt nach Low-Band und High-Band. Zusammen ergeben sie das vollständige Programmangebot des Satelliten, und weil alle vier dauerhaft anliegen, kann der Multischalter jedem Teilnehmer sofort jedes Programm geben.
Bei zwei Satelliten sind es acht. Zwei Quattro-LNBs an einer Multifeed-Halterung, acht Leitungen, ein 9/8-Multischalter – so entsteht eine Anlage für Astra und Hotbird.
Der terrestrische Eingang kommt dazu. Die Fünf im Namen 5/8 steht für vier Sat-Ebenen plus einen Eingang für DVB-T oder UKW.
Passende Multischalter finden Sie unter Multischalter.
Bis etwa 20 Meter zwischen LNB und Multischalter sind mit normalem Koaxkabel unkritisch – das deckt den üblichen Weg von der Schüssel bis in den Hausanschlussraum ab.
Darüber entscheidet die Kabelqualität. Je länger die Leitung, desto mehr Pegel geht verloren, vor allem im oberen Frequenzbereich. Ab etwa 30 Metern spielt ein hochwertiges Koaxkabel mit 7 mm Durchmesser seinen Vorteil aus.
Kurz zur Schüssel, lang ins Haus. Halten Sie die vier Leitungen vom LNB zum Multischalter so kurz wie möglich und legen Sie die längeren Wege erst dahinter zu den einzelnen Teilnehmern. Für große Anlagen gibt es Kaskaden, für lange Stammleitungen den passenden Linienverstärker.
Die Auswahl nach Teilnehmerzahl finden Sie unter Multischalter.























