FAQ – häufige Fragen zur Sat-Technik
Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten erreichen: zu LNB-Bauformen, Multischaltern, Unicable, Satellitenschüsseln und zur Montage. Nutzen Sie die Suche oder springen Sie direkt zum passenden Themenblock.
Häufige Fragen zum Plattenständer
Nein. Betonplatten sind schwer und entsprechend teuer im Versand – Sie bekommen sie in jedem Baumarkt deutlich günstiger. Achten Sie auf das passende Format: Die Herkules-Serie ist für 50 × 50 cm bei 4 oder 5 cm Stärke ausgelegt, der Stabilo nimmt zusätzlich 40 × 40 cm und 40 × 60 cm bei 3 bis 5 cm auf.
Ja – vorausgesetzt, das Gewicht stimmt und die Platten sind fest verspannt. Genau deshalb werden die Platten miteinander verbunden statt nur aufgelegt: Ein starrer Block kann nicht kippeln. Bei exponierten Standorten sollten Sie die maximale Plattenzahl nutzen; mit einem optionalen Schraubensatz lassen sich je nach Modell 8 bzw. 12 Platten stapeln.
Wenn eine Brüstung die Sicht verdeckt, greifen Sie am besten direkt zu einer XL-Variante mit 1,2 m oder 1,7 m Mast. Alternativ ist eine Verlängerung über eine Doppelmastschelle möglich. Beachten Sie dabei: Je höher der Mast, desto größer der Hebel bei Wind – dann sollten Sie das Plattengewicht entsprechend erhöhen.
Nicht, wenn eine Dachschutzmatte untergelegt wird. Der große Vorteil gegenüber jeder geschraubten Lösung: Die Dachhaut wird nicht durchdrungen, es entsteht also keine potenzielle Undichtigkeit.
Das hängt vom Gebäude ab. Ein Wandhalter ist platzsparend und braucht kein Ballastgewicht, erfordert aber Bohrungen in tragfähigem Mauerwerk. Ein Plattenständer braucht Stellfläche, kommt dafür ohne jeden Eingriff aus und ist die einzige praktikable Lösung, wenn keine geeignete Wand vorhanden ist – etwa auf einem Flachdach oder einem Balkon zur Miete. Alle Befestigungslösungen im Überblick finden Sie in der Kategorie Montage.
Häufige Fragen zu Sat-Komplettsets
Jedes Komplettset besteht aus zwei Teilen: der Satellitenantenne und dem passenden LNB.
- Satellitenschüssel aus pulverbeschichtetem Aluminium, bereits vormontiert, mit Mastaufnahme für 32 bis 60 mm
- +Ultra LNB in der Bauform, die zur gewählten Teilnehmerzahl passt: Single, Twin, Quad oder Octo
Beide Teile sind ab Werk aufeinander abgestimmt, das Feedmaß der Schüssel passt also zum LNB-Hals. Nicht enthalten sind Receiver, Koaxialkabel, F-Stecker und die Masthalterung – diese Teile richten sich danach, wo und wie Sie die Anlage montieren.
Das hängt an Ihrem Fernseher. Geräte mit eingebautem DVB-S2-Tuner empfangen Satellitenfernsehen direkt, Sie schließen dann nur das Antennenkabel an. Die meisten Fernseher der letzten Jahre bringen diesen Tuner mit; im Datenblatt steht er als „Sat-Tuner“ oder „DVB-S2“.
Hat Ihr Fernseher keinen Sat-Tuner, brauchen Sie je Gerät einen Receiver. Der zählt dann als ein Teilnehmer. Ein Receiver ist in unseren Komplettsets nicht enthalten, weil die Wahl stark davon abhängt, ob Sie Aufnahmefunktion, UHD oder mehrere Tuner möchten.
Die Größe bestimmt die Signalreserve, also wie viel Spielraum bei Regen, Schnee und dichter Bewölkung bleibt.
- 60 cm – genügt in weiten Teilen Deutschlands für Astra 19,2° Ost und ist die kompakte Lösung für Balkon, Garage oder Gartenhaus
- 80 cm – der Allrounder mit spürbarer Reserve, die meistgewählte Größe für das Wohnhaus
- 90 cm – für zusätzliche Satelliten wie Hotbird, für Multifeed-Anlagen und für Regionen mit viel Niederschlag
Im Zweifel ist die größere Schüssel die ruhigere Wahl: Sie kostet wenig mehr und liefert bei jedem Wetter denselben Empfang.
Ein Teilnehmer ist ein Gerät, das gleichzeitig und unabhängig ein eigenes Programm empfängt. Zählen Sie dafür alle Fernseher und Receiver zusammen, die parallel laufen sollen.
- Single – ein Fernseher
- Twin – zwei Fernseher, oder ein Gerät mit Twin-Tuner zum Aufnehmen und gleichzeitigen Schauen
- Quad – vier Geräte, ohne dass ein Multischalter nötig wird
- Octo – acht Geräte
Ein Fernseher mit eingebautem Twin-Tuner belegt zwei Anschlüsse. Planen Sie lieber einen Anschluss mehr ein als nötig: Nachträglich eine Leitung zu ergänzen ist deutlich aufwendiger, als sie gleich mitzuziehen. Für mehr als acht Teilnehmer führt der Weg über einen Multischalter mit Quattro-LNB.
Nein, unsere Komplettsets sind zur Selbstmontage gedacht und enthalten keine Montagedienstleistung. Der aufwendigste Teil ist Ihnen aber schon abgenommen: Die Schüssel kommt vormontiert, Rückenteil, Halter und LNB-Arm sind bereits zusammengebaut.
Zu tun bleiben drei Schritte: die Halterung setzen, die Anlage auf den Mast schieben und die Schüssel ausrichten. Wie das Ausrichten Schritt für Schritt funktioniert, steht im Ratgeber Satellitenschüssel ausrichten mit Winkeltabelle. Wer sich das nicht zutraut, findet über den örtlichen Fachbetrieb für Antennentechnik jemanden, der die Anlage aufsetzt.
Drei Dinge kommen immer dazu, ein viertes macht die Ausrichtung leicht:
- Halterung und Mast – Dachsparrenhalter für das Ziegeldach, Wandhalter für die Fassade oder Plattenständer für das Flachdach
- Koaxialkabel und F-Stecker – je Teilnehmer eine Leitung vom LNB bis zum Gerät
- Abdichtung und Kabelführung – Gummi-Mastmanschette am Dachdurchgang, Mastkappe oben, Kabelclips am Mast
- Sat-Finder – mit dem SF 2460 Pro richten Sie direkt an der Schüssel aus und sehen den Pegel auf einem beleuchteten Display, das auch bei Sonne ablesbar bleibt
Die Azimut- und Elevationswerte für Ihren Standort liefert die kostenlose SatFinder.app. Halterungen, Kabel und Kleinteile finden Sie unter Zubehör.
Häufige Fragen zum Ausrichten der Satellitenschüssel
Ja. Die Winkel für Ihren Standort berechnet die kostenlose SatFinder.app, und die Signalanzeige im Receiver-Menü zeigt, ob Signal ankommt. Weil diese Anzeige im Wohnzimmer steht und verzögert reagiert, brauchen Sie dafür eine zweite Person und etwas Geduld – die Anleitung Sat-Schüssel ausrichten ohne Messgerät beschreibt den Weg.
Allein und in wenigen Minuten geht es mit einem Sat-Finder direkt an der Schüssel. Unsere Empfehlung ist der DUR-line SF 2460 Pro mit beleuchtetem Digital-Display und Messton.
Für das deutschsprachige Fernsehen Astra 19,2° Ost – über ihn laufen ARD, ZDF, RTL, ProSieben und fast alle weiteren deutschen Programme. Bei den meisten Receivern ist er bereits voreingestellt.
Wer zusätzlich internationale Programme sehen möchte, stellt Hotbird 13° Ost dazu ein. Dafür braucht die Schüssel ein zweites LNB am Multifeed-Halter oder ein Monoblock-LNB, das beide Satelliten mit einem Gehäuse empfängt.
In den meisten Fällen genügt ein kurzer Check von fünf Punkten:
- Freie Sicht – in Richtung Süden darf auf 27 bis 34 Grad Höhe nichts im Weg stehen, auch kein belaubter Baum
- Mast im Lot – mit der Wasserwaage in zwei Richtungen nachmessen
- Azimut magnetisch – wer mit dem Kompass arbeitet, zieht die Missweisung von drei bis sechs Grad ab
- Elevation an der Skala – an der Halterung einstellen, nicht am Spiegelrand messen
- Einkabel-LNB – an einem Unicable-LNB zum Einmessen den Legacy-Ausgang nutzen, dort verhält es sich wie ein Universal-LNB
Weitere Ursachen sammelt die Anleitung Kein Sat-Signal. Ob an der Schüssel überhaupt Signal ankommt, zeigt ein Sat-Finder wie der SF 2460 Pro direkt vor Ort.
Nur, wenn der Sturm sie verstellt hat – das zeigt sich, wenn einzelne Programme fehlen. Die Winkel für Ihren Standort bleiben dieselben: Mastschelle lösen, Elevation an der Gradskala prüfen und mit einem Sat-Finder erneut auf das Signalmaximum drehen. Mit dem SF 2460 Pro geht das allein, direkt an der Schüssel.
Damit die Schüssel an ihrem Platz bleibt, gehört sie an eine Halterung, die zur Windlast passt – eine 90-cm-Schüssel bringt bei 150 km/h 90 kg auf Mast und Halter. Stabile Halterungen finden Sie unter Montage.
Häufige Fragen zu Antennendosen
- Receiver ausschalten – über das Koaxialkabel liegt die Speisespannung für das LNB an, ausgeschaltet vermeiden Sie einen Kurzschluss beim Anklemmen
- Kabel vorbereiten – Außenmantel entfernen, das Schirmgeflecht nach hinten legen und den Innenleiter freilegen; die Längen gibt die Anleitung der Dose vor
- Anklemmen – das Geflecht unter die Schirmschelle, den Innenleiter in die Klemme. Bei einer Durchgangsdose kommt die ankommende Leitung an den Eingang, die weiterführende an den Ausgang
- Einbauen – Dose in die Unterputzdose setzen oder mit dem Aufputzrahmen auf die Wand, dann Rahmen und Abdeckung aufstecken
- Prüfen – Receiver einschalten und den Sendersuchlauf starten
Die Sat- und BK-Dosen von DUR-line arbeiten mit Schraub-Klemmtechnik, ein F-Stecker am Kabelende ist dafür nicht nötig. Eine Enddose wie die DSA 62600 sitzt am Ende ihrer Leitung, also direkt am eigenen Ausgang des Multischalters oder LNBs.
Mit einem Koaxialkabel mit F-Steckern von der Sat-Buchse der Dose zum Sat-Eingang des Fernsehers oder Receivers – meist beschriftet mit „Satellite“, „SAT IN“ oder „LNB IN“. Die beiden anderen Buchsen der Dose sind für Kabelfernsehen bzw. DVB-T (TV) und für UKW-Radio (Radio) gedacht.
Danach wählen Sie am Gerät den Empfangsweg Satellit und starten den Sendersuchlauf, in Deutschland meist auf Astra 19,2° Ost. Hat der Fernseher einen Twin-Tuner, braucht er zwei Sat-Leitungen – dafür gibt es die 4-Loch-Dose DSA 62700 mit zwei Sat-Anschlüssen.
„Antennendose“ ist der Oberbegriff. Die Sat-Dose ist eine Antennendose mit zusätzlichem Sat-Anschluss:
- Sat-Dose – eine F-Buchse für den Satellitenempfang (950–2400 MHz), dazu TV und Radio. Sie reicht die LNB-Spannung und die Steuersignale des Receivers durch, etwa die DSA 62600
- BK-Antennendose – TV und Radio für Kabelfernsehen und DVB-T (0,15–862 MHz), etwa die DBK 62800. Sie ist für den Kabelanschluss gebaut, nicht für die Sat-Anlage
An die Sat-Buchse gehört eine eigene Leitung vom LNB oder Multischalter – erst dann liegt dort das Satellitensignal an.
- 3-Loch – je ein Anschluss für Sat, TV und Radio. Das genügt für einen Fernseher oder Receiver mit einem Sat-Tuner: DSA 62600
- 4-Loch – zwei Sat-Anschlüsse plus TV und Radio. Richtig für Twin-Tuner-Receiver, die aufnehmen und gleichzeitig ein anderes Programm zeigen, oder für zwei Geräte am selben Platz: DSA 62700
- 2-Loch – TV und Radio für den reinen Kabelanschluss: DBK-Serie
In der klassischen Sat-Anlage braucht jeder Sat-Anschluss seine eigene Leitung vom Multischalter oder LNB – eine 4-Loch-Dose wird also mit zwei Sat-Kabeln angeschlossen. In einer Einkabelanlage teilen sich dagegen alle Geräte eine Leitung.
Am einfachsten mit der Signalanzeige des Receivers: Receiver an die Sat-Buchse anschließen und im Menü Signalstärke und -qualität aufrufen. Genauer geht es mit einem Sat-Finder zwischen Dose und Receiver – der Receiver liefert die Spannung, das Messgerät zeigt den Pegel direkt an der Dose.
Haben alle anderen Dosen Bild und nur eine nicht, liegt es meist an dieser Leitung: am Anschluss in der Dose oder am F-Stecker. Fehlt das Signal an allen Dosen, lohnt der Blick zur Schüssel – der Ratgeber Satellitenschüssel ausrichten führt Schritt für Schritt durch.
Ja. Eine Antennendose führt keinen Netzstrom, nur das Antennensignal und die Speisespannung für das LNB. Schalten Sie vorher den Receiver aus, nehmen Sie die alte Dose ab und klemmen Sie die Leitungen an der neuen genauso wieder an.
Zwei Dinge bleiben am besten gleich: die Bauform – Enddose bleibt Enddose, Durchgangsdose bleibt Durchgangsdose – und bei Durchgangsdosen die Anschlussdämpfung in dB, damit die Dosen dahinter weiter genug Signal bekommen. Die DSA 62600 hat genormte Abmessungen und passt zu den 3-Loch-Abdeckungen gängiger Schalterprogramme.
Häufige Fragen zur Wahl der Satellitenschüssel
Beide empfangen gleich gut – der Unterschied liegt in Gewicht, Lebensdauer und Preis.
- Aluminium rostet nicht, auch nicht an einem Kratzer in der Beschichtung, und ist leicht: Die DUR-line MDA in 80 cm wiegt 2,75 kg. Die richtige Wahl für eine Schüssel, die viele Jahre am Dach bleibt.
- Stahl ist die preiswerte Wahl. Die DUR-line EASYTENNE 60 hat einen pulverbeschichteten Stahlspiegel und eine integrierte Mastschelle für 32 bis 56 mm.
Die Serien Select, MDA und DSA 40 sind aus Aluminium.
Die Farbe ändert nichts am Empfang – sie entscheidet nur, wie unauffällig die Schüssel am Haus wirkt. Die DUR-line Select und die DUR-line MDA gibt es in drei RAL-Farben:
- Anthrazit (RAL 7012) – tritt vor dunklen Dächern und Fassaden zurück
- Rot (RAL 8012) – passt zum Ziegeldach
- Hellgrau (RAL 7035) – vor heller Fassade und hellem Himmel
Die Pulverbeschichtung schützt die Oberfläche zugleich gegen UV-Strahlung.
Bauen Sie neu, ist das Komplettset die einfachere Wahl: Schüssel und LNB sind aufeinander abgestimmt, der LNB-Halter passt, und Sie bestellen nichts doppelt. In den DUR-line Komplettsets steckt ein +Ultra LNB – die Serie ist Testsieger im F.A.Z. Kaufkompass. Die Sets gibt es mit 60, 80 und 90 cm für einen bis acht Fernseher.
Einzeln kaufen lohnt sich, wenn nur ein Teil ersetzt wird – etwa die Schüssel nach einem Sturm oder das LNB, wenn weitere Fernseher dazukommen. Passende LNBs finden Sie unter LNB.
Häufige Fragen zu DiSEqC
DiSEqC steht für „Digital Satellite Equipment Control“ – ein Steuerprotokoll, das Eutelsat für Satellitenanlagen entwickelt hat. Der Receiver schickt darüber kurze Schaltbefehle über dasselbe Koaxialkabel, das auch das Fernsehsignal führt. Ein zusätzliches Steuerkabel ist nicht nötig.
Gebraucht wird DiSEqC, wenn ein Receiver mehrere Satelliten empfangen soll, etwa Astra 19,2° Ost und Hotbird 13° Ost: Der Receiver sagt einem DiSEqC-Schalter oder einem Monoblock-LNB, welches LNB er gerade braucht. Beim Programmwechsel geschieht das automatisch.
Empfangen Sie nur einen Satelliten, brauchen Sie DiSEqC nicht – dann bleibt die Einstellung am Receiver aus.
Ein DiSEqC-Schalter verbindet mehrere LNBs mit einem Receiver – über ein einziges Koaxkabel.
Ein Kabel, mehrere Satelliten. Wer Astra und Hotbird empfangen möchte, hat zwei LNBs an der Schüssel. Der DiSEqC-Schalter sitzt dazwischen und verbindet jeweils das LNB mit dem Receiver, dessen Programm Sie gerade gewählt haben. Die Umschaltung steuert der Receiver selbst, Sie merken davon nichts.
Wettergeschützt montieren. Der Schalter sitzt meist am Mast im Freien – die Ausführung im Wetterschutzgehäuse ist dort die richtige Wahl.
Die Modelle für 2 oder 4 Satelliten finden Sie unter DiSEqC-Schalter.
Das hängt davon ab, wie viele Satelliten an Ihrem Anschluss ankommen:
- Ein Satellit, meist Astra 19,2° Ost, über Single-, Twin- oder Quad-LNB oder einen Multischalter für einen Satelliten: DiSEqC aus bzw. „kein DiSEqC“
- Zwei oder mehr Satelliten über einen DiSEqC-Schalter, ein Monoblock-LNB oder einen Multischalter für zwei Satelliten wie den 9/8: DiSEqC an, meist als „DiSEqC 1.0“
- Einkabelanlage mit Unicable I oder II: statt DiSEqC die Einstellung „Unicable“ bzw. „Einkabel“ mit Userband und Frequenz
Bei zwei Satelliten braucht der Fernseher DiSEqC, um zwischen ihnen umzuschalten – ohne die Einstellung bleibt der Schalter auf seinem ersten Eingang, und der Sendersuchlauf findet nur einen Satelliten.
Stellen Sie am Receiver oder Fernseher DiSEqC 1.0 ein und ordnen Sie jedem Satelliten den Eingang zu, an dem sein LNB hängt:
- LNB 1 bzw. Position A – der Satellit an Eingang 1 des Schalters, meist Astra 19,2° Ost
- LNB 2 bzw. Position B – der Satellit an Eingang 2, meist Hotbird 13° Ost
- beim Vierfach-Schalter zusätzlich LNB 3 und 4, im Menü oft als Position A/B mit Option A/B
Entscheidend ist nur, dass Einstellung und Verkabelung zusammenpassen. Danach starten Sie für jeden Satelliten einen Sendersuchlauf. Wie die LNBs am Multifeed-Halter ausgerichtet werden, zeigt der Ratgeber Satellitenschüssel ausrichten mit Winkeltabelle für Astra und Hotbird.
- DiSEqC 1.0 – schaltet zwischen bis zu vier Satellitenpositionen um. Für Astra und Hotbird genügt diese Stufe
- DiSEqC 1.1 – erweitert auf bis zu 16 Eingänge, etwa über hintereinander geschaltete Schalter
- DiSEqC 1.2 – steuert einen Antennenmotor, der eine drehbare Schüssel auf verschiedene Satelliten fährt
- DiSEqC 2.0 – wie 1.0, zusätzlich mit Rückmeldung vom Schalter an den Receiver und abwärtskompatibel
Die DUR-line DS 2/1 W und DS 4/1 W arbeiten nach DiSEqC 2.0 und damit mit praktisch jedem Sat-Receiver – am Gerät stellen Sie einfach DiSEqC 1.0 ein.
Ein DiSEqC-Schalter versorgt genau einen Tuner. Je nach Anlage heißt das:
- Ein Receiver mit einem Tuner: ein Schalter, je Satellit ein Single-LNB
- Twin-Receiver oder zwei bis vier Fernseher: je Leitung ein eigener Schalter, dazu je Satellit ein Twin- oder Quad-LNB
- Mehr Fernseher oder nur wenige Kabel am Mast: ein 9/8-Multischalter mit zwei Quattro-LNBs an einer Multifeed-Halterung, etwa der MS 9/8 G-HQ. Jeder Fernseher schaltet dort selbst zwischen den Satelliten um
Alle Varianten finden Sie unter Multischalter.
Häufige Fragen zum LNB
LNB steht für Low Noise Block Converter, im Deutschen „rauscharmer Signalumsetzer". Der Name beschreibt genau die beiden Kernaufgaben: das Signal möglichst rauscharm verstärken und einen kompletten Frequenzblock auf eine niedrigere Frequenz umsetzen.
In Deutschland empfangen nahezu alle Haushalte über Astra 19,2° Ost mit einem Universal-LNB. Die Frequenzen lauten 9.750 MHz für das Low-Band und 10.600 MHz für das High-Band.
So viele, wie das LNB Ausgänge hat: Single 1, Twin 2, Quad 4, Octo 8. Werden mehr Teilnehmer benötigt, kommt entweder ein Quattro-LNB mit Multischalter oder ein Unicable-LNB zum Einsatz.
Ja – das LNB wird über die Speisespannung des Receivers durch das Koaxialkabel versorgt (13 V bzw. 18 V). Da diese Versorgung dauerhaft anliegt, wenn der Receiver aktiv ist, macht sich ein sparsames Modell wie die Blue ECO Serie über die Jahre in der Stromrechnung bemerkbar.
Ja, der Tausch ist mit wenigen Handgriffen erledigt und erfordert keine Neuausrichtung der Schüssel. Voraussetzung ist ein sicherer Zugang zur Antenne – Arbeiten am Dach oder in großer Höhe sollten Sie im Zweifel einer Fachkraft überlassen.
Mit vier Prüfschritten finden Sie heraus, ob wirklich das LNB die Ursache ist. Die meisten Empfangsprobleme lassen sich schon vorher beheben, ganz ohne Austausch.
1. Receiver-Einstellungen prüfen. Für ein Universal-LNB gelten 9.750 MHz für das Low-Band und 10.600 MHz für das High-Band, das 22-kHz-Signal steht auf „Auto“. Laufen die SD-Sender, fehlen aber die HD-Programme, liegt es fast immer an der 22-kHz-Einstellung und nicht am LNB.
2. Kabel und F-Stecker prüfen. Sitzen alle Stecker fest, und ist der Innenleiter sauber eingeführt?
3. Direkt am LNB messen. Schleifen Sie einen Sat-Finder wie den SF 2460 Pro zwischen LNB und Receiver ein. Zeigt er an der ausgerichteten Schüssel Pegel, liefert das LNB ein Signal. Seine vier LEDs zeigen zusätzlich, ob 13/18 V und 0/22 kHz vom Receiver ankommen. Bei Unicable-LNBs messen Sie am Legacy-Ausgang, denn der Einkabel-Ausgang liefert erst ein Signal, wenn ein Receiver ein Userband anfordert.
4. Einen anderen Ausgang testen. Bei Twin-, Quad- oder Octo-LNBs schließen Sie den Receiver probeweise an einen anderen Ausgang an. Läuft er dort, betrifft es nur einen Ausgang.
Bleibt der Empfang trotz richtiger Einstellungen, fester Stecker und ausgerichteter Schüssel aus, tauschen Sie das LNB. Die Schüssel muss dafür nicht neu ausgerichtet werden, wie es geht, zeigt der LNB-Ratgeber. Passende Modelle finden Sie unter LNB.
FAQ - DUR-line - Zubehör
Die Antwort hängt von Ihrem Standort, der Schüsselgröße und der Empfangssituation ab. Es gibt aber drei Komponenten, die in nahezu keiner professionellen SAT-Anlage fehlen sollten:
- Erdungsblock und Überspannungsschutz – zum Schutz vor Blitzschäden und Spannungsspitzen über das Antennenkabel. Bei Außenmontagen ist eine Erdung sogar vorgeschrieben (VDE 0855).
- Mastkappe – versiegelt den offenen Mast und verhindert, dass Regenwasser eindringt und das Tragwerk von innen korrodiert.
- Wetterfeste Kabeldurchführung (Gummi-Manschette) – wenn das Koaxialkabel durch eine Außenwand oder ein Dach geführt wird.
Hinzu kommen je nach Situation Dachschutzmatten für die Montage, Kabelclips zur sauberen Verlegung und SAT/BK-Verteiler, wenn das Signal auf mehrere Anschlussdosen aufgeteilt werden soll.
Ein Überspannungsschutz verhindert, dass durch Blitzeinschlag oder Spannungsspitzen induzierte Stromstöße über das Antennenkabel in Ihr Heimnetz gelangen. Selbst ein entfernter Blitzeinschlag kann eine ungeschützte SAT-Anlage zerstören – und im schlimmsten Fall auch alle daran angeschlossenen Receiver, TVs und Geräte im Hausnetz beschädigen.
Der DUR-line DLBS 3001 ist die kompakte Lösung für die Standardinstallation. Wer einen erhöhten Schutzbedarf hat – etwa in blitzgefährdeten Lagen oder bei größeren Anlagen – greift zum stärkeren DUR-line DLBS 505. Beide werden im geerdeten Bereich der Koaxialleitung montiert, idealerweise in direkter Nähe zum Erdungsblock.
Ein Erdungsblock leitet statische Ladungen und im Ernstfall auch Blitzströme von der Außenanlage in die Erde ab. Nach der Norm DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1) müssen Außenantennen in Deutschland grundsätzlich geerdet werden – Ausnahmen gelten nur für Schüsseln, die weit unterhalb der Dachkante liegen. Auch wenn die VDE-Norm formal kein Gesetz ist, zählt sie zu den anerkannten Regeln der Technik. Im Schadensfall (z. B. Blitzeinschlag) ist eine normgerechte Erdung versicherungsrelevant.
Der DUR-line DEB Guss ist ein professioneller Erdungsblock aus Druckguss mit massiven F-Anschlüssen – erhältlich für 1, 2, 4, 5 oder 9 Kabel. Er bietet eine niederohmige Verbindung zum Potenzialausgleich Ihres Hauses und ist sowohl für Privatinstallationen als auch für größere Mehrfamilienanlagen geeignet.
Diese kleinen Teile entscheiden über die Langlebigkeit Ihrer Installation:
- Mastkappen (MaKa Rund und MaKa Groß) verschließen den oberen Abschluss des Mastrohrs. Ohne Mastkappe läuft Regenwasser ins Mastinnere und führt zu Rost – und zu unschönen Wasserrinnen an der Schüssel. Erhältlich für Standard- und großvolumige Maste.
- Gummi-Manschetten (GM Universal) dichten Kabeldurchführungen durch Außenwände oder Dächer wetterfest ab. Sie verhindern, dass Feuchtigkeit über den Kabelweg ins Gebäude eindringt.
- Mastclips / Kabelclips (Mastclip 10) führen das Koaxialkabel sauber am Mast entlang und vermeiden, dass es durch Wind oder Eigengewicht beschädigt wird.
Eine Dachschutzmatte schützt Ihre Dachziegel beim Betreten – etwa wenn Sie zur SAT-Schüssel müssen, um sie auszurichten, zu warten oder ein Kabel neu zu verlegen. Ohne Schutzmatte können einzelne Ziegel unter Last brechen, und die Reparatur ist deutlich teurer als das Zubehör selbst.
Wir bieten Dachschutzmatten in drei Größen: DUR-line DM S (52,5 × 52,5 cm) für punktuelles Knien, DUR-line DM M (52,5 × 105 cm) für längere Reichweite und DUR-line DM XL (105 × 105 cm) für eine sichere Standfläche. Die Matten sind besonders bei Fachmonteuren beliebt und ein Muss für jeden, der regelmäßig auf Dächern arbeitet.
Ein SAT/BK-Verteiler teilt ein eingehendes Satellitensignal auf mehrere Anschlussdosen auf – etwa wenn Sie aus einem Strang zwei oder mehr Wohnungen oder Räume versorgen wollen. Anders als ein Multischalter dient er nicht zur Polarisations-Trennung, sondern zur einfachen Signalaufteilung im SCR-/Unicable-Betrieb oder bei der Kabel-TV-Verteilung.
Der DUR-line DFV ist als 2-, 3-, 4-, 6- und 8-fach-Variante erhältlich. Er ist hochfrequenzdurchlässig (für SAT bis 2.150 MHz und Kabel-TV) und passt damit perfekt zu unseren Unicable LNBs, um das Einkabel-Signal auf mehrere Dosen zu verteilen.
Tipp: Wenn Sie eine komplette SAT-Anlage neu aufbauen, schauen Sie sich unsere Komplettsets an – Schüssel, LNB und Zubehör sind dort optimal aufeinander abgestimmt.
FAQ - Dachsparrenhalter - S48-900
Der Herkules S48-900 eignet sich für die dauerhafte Montage einer Satellitenschüssel bis 100 cm Durchmesser am Hausdach – sturm- und wettersicher, ohne dass die Dachhaut verletzt wird. Dank des stabilen Mastes (Ø 48 mm, 1.000 Nm Biegemoment) ist er ebenso für Internet-Antennen wie Starlink oder Richtfunk-Antennen geeignet. Er wird zwischen zwei Dachsparren eingespannt und eignet sich für nahezu jede in Deutschland übliche Dachkonstruktion.
Der S48-900 ist für Standard-Satellitenschüsseln bis 100 cm Durchmesser ausgelegt. Er passt zu allen DUR-line Select und MDA Schüsseln (60/65, 75/80 und 85/90 cm) sowie zu Schüsseln anderer Hersteller mit standardisierter Mastklemmung. Für große Multifeed-Anlagen oder Schüsseln über 100 cm empfehlen wir die stärkere Ausführung S60-900 mit Ø 60 mm Mast.
Nein. Der Herkules S48-900 wird zwischen zwei Dachsparren eingespannt, ohne dass Schrauben durch die Dachhaut müssen. Dadurch bleiben die Dachpfannen unbeschädigt – es entstehen keine Undichtigkeiten und keine Kältebrücken. Die Dämmung wird nicht durchbrochen, der Energiestandard des Daches bleibt erhalten. Das ist besonders bei Neubauten nach GEG-Standard und KfW-geförderten Häusern wichtig.
Die Montage eines Dachsparrenhalters erfolgt in vier Schritten:
- Ziegel im Bereich der Montagestelle anheben (in der Regel 4–6 Ziegel) und die Dachsparren freilegen.
- Halter an zwei benachbarten Sparren verschrauben – DUR-line Herkules ist stufenlos für Sparrenabstände zwischen 55 und 90 cm einstellbar, passend zu nahezu jeder Dachkonstruktion.
- Dachziegel zurücklegen – durch die schmale Bauweise des Halters bleibt die Dachhaut dicht. Bei Bedarf können einzelne Ziegel mit einer Aussparung versehen werden.
- Schüssel an Mast montieren und ausrichten – idealerweise mit Hilfe eines SAT-Finders für eine präzise Ausrichtung.
Wichtig: Die Montage am Dach erfordert Arbeit in der Höhe. Sichern Sie sich mit geeigneter Schutzausrüstung gegen Absturz oder beauftragen Sie einen Fachbetrieb.
Ja. Der schlanke Konus am Mastdurchtritt passt unter alle gängigen Dachziegelformen – darunter Frankfurter Pfanne, Biberschwanz, Tegula und Flachdachziegel. Bei Bedarf wird ein einzelner Ziegel im Bereich des Mastes mit einer kleinen Aussparung versehen.
Ja. Der Herkules S48-900 ist mit seinem 1.000-Nm-Biegemoment deutlich stabiler als für eine SAT-Schüssel nötig und eignet sich daher gut für die Montage einer Starlink-Antenne oder anderer Internet-/Richtfunk-Antennen am Dach. Wichtig ist, dass die jeweilige Antennenhalterung zum Mastdurchmesser von Ø 48 mm passt – hierfür gibt es passende Adapter im Fachhandel.
Konstruktiv ist der Herkules so ausgelegt, dass auch geübte Heimwerker ihn montieren können – er wird komplett vormontiert geliefert. Allerdings findet die Arbeit in der Höhe statt und erfordert eine Absturzsicherung. Bei mehrstöckigen Gebäuden, steilen Dächern oder Unsicherheit bei Höhenarbeiten ist die Beauftragung eines Dachdeckers oder Antennenbauers die sichere Wahl.
Die drei Varianten unterscheiden sich in Mastdurchmesser und Material. Der S48-900 (Ø 48 mm, feuerverzinkt) ist die meistverkaufte Standardvariante für Schüsseln bis 100 cm. Der S60-900 hat einen stärkeren Ø-60-mm-Mast und ist für große Multifeed-Anlagen oder Schüsseln über 100 cm gedacht. Der E48-900 ist konstruktiv identisch zum S48-900, aber mit Mast aus Edelstahl (V2A) – ideal für Küstennähe mit salzhaltiger Luft.
FAQ - Dachsparrenhalter
Beim Befestigen einer Satellitenschüssel haben Sie grundsätzlich drei Optionen: Dachsparrenhalter, Wandhalter oder Plattenständer. Der Dachsparrenhalter ist die mit Abstand stabilste Lösung – und damit die richtige Wahl, wenn:
- die Schüssel dauerhaft am Hausdach montiert werden soll,
- Sie eine große Schüssel (ab 80 cm) oder eine Multifeed-Anlage einsetzen,
- der Montageort sturmexponiert liegt (z. B. in Küstennähe oder freistehender Lage),
- Sie maximale Langlebigkeit ohne ständiges Nachjustieren wollen.
Bei Mietwohnungen oder wenn ein Eingriff in die Dachhaut vermieden werden soll, ist alternativ ein Wandhalter oder ein Plattenständer die bessere Wahl.
Die Herkules Serie ist die Premium-Linie unter den DUR-line Dachsparrenhaltern – entwickelt und produziert mit dem Anspruch, das stabilste und langlebigste Produkt am Markt zu sein. Konkret heißt das:
- Massive Rechteckrohre statt einfachem Vierkant- oder Rundstahl – sorgt für sehr hohe Verwindungssteifigkeit auch unter Last.
- Gerändelte Konen an den Klemmstellen verhindern, dass sich der Halter unter Sturmlast verschiebt.
- Maximales Biegemoment von 1.000 Nm – ein Vielfaches dessen, was selbst eine 90-cm-Schüssel bei Sturm an den Mast überträgt.
- Stufenlos einstellbar für Dachneigungen von 20° bis 160° und Sparrenabstände von 55 bis 90 cm – passend für nahezu jedes Dach.
- Komplett vormontiert geliefert, inklusive Mastkappe und Kabeldurchführung – kein zusätzliches Zubehör nötig.
Die DUR-line Herkules Serie ist in mehreren Ausführungen erhältlich – passend zu Schüsselgröße, Dachsituation und Anwendung:
- Herkules S48-900 (Ø 48 mm, 90 cm Mastlänge): Der Klassiker für Standard-Satellitenschüsseln bis 100 cm. Die meistverkaufte Variante.
- Herkules S48-1300 (Ø 48 mm, 130 cm Mastlänge): Wenn die Schüssel über Dachaufbauten oder Schornsteine hinausragen muss.
- Herkules E48-900 Edelstahl (V2A): Für küstennahe Regionen oder Standorte mit hoher Luftfeuchtigkeit – maximale Korrosionsbeständigkeit.
- Herkules S60-900 (Ø 60 mm, 90 cm Mastlänge): Stärkere Mastausführung für größere Antennen ab 85 cm Durchmesser oder Multifeed-Anlagen.
- Herkules XXL S60-1800 (Ø 60 mm, 180 cm Mastlänge): Unser leistungsstärkstes Modell. Eignet sich dank enormer Belastbarkeit nicht nur für große SAT-Antennen, sondern auch für die Montage kleiner Windkraftanlagen zur privaten Stromerzeugung auf dem Hausdach – eine Anwendung, für die herkömmliche Dachsparrenhalter nicht ausgelegt sind.
Die Montage eines Dachsparrenhalters erfolgt in vier Schritten:
- Ziegel im Bereich der Montagestelle anheben (in der Regel 4–6 Ziegel) und die Dachsparren freilegen.
- Halter an zwei benachbarten Sparren verschrauben – DUR-line Herkules ist stufenlos für Sparrenabstände zwischen 55 und 90 cm einstellbar, passend zu nahezu jeder Dachkonstruktion.
- Dachziegel zurücklegen – durch die schmale Bauweise des Halters bleibt die Dachhaut dicht. Bei Bedarf können einzelne Ziegel mit einer Aussparung versehen werden.
- Schüssel an Mast montieren und ausrichten – idealerweise mit Hilfe eines SAT-Finders für eine präzise Ausrichtung.
Wichtig: Die Montage am Dach erfordert Arbeit in der Höhe. Sichern Sie sich mit geeigneter Schutzausrüstung gegen Absturz oder beauftragen Sie einen Fachbetrieb.
Die nötige Tragkraft hängt von Schüsselgröße, Standort und Windexposition ab. Als Faustregel gilt:
- Eine 80 cm Satellitenschüssel erzeugt bei 150 km/h Windgeschwindigkeit etwa 60 kg Windlast am Mast.
- Bei einer 90 cm Schüssel mit Multifeed-Halter kann die Last auf über 100 kg ansteigen.
- Die DUR-line Herkules Serie ist mit einem maximalen Biegemoment von 1.000 Nm dafür mehrfach überdimensioniert – auch unter extremen Sturmlasten bleibt die Schüssel exakt ausgerichtet.
Diese enormen Reserven sind auch der Grund, warum unsere XXL-Variante neben SAT-Anlagen auch als stabile Dachmontage für kleine Windkraftanlagen genutzt wird – eine Anwendung, die Standard-Dachsparrenhalter nicht überstehen würden.
Tipp: Sie sind unsicher, welche Variante zu Ihrer Schüssel passt? Bei Standard-SAT-Anlagen bis 100 cm ist der Herkules S48-900 die richtige Wahl. Bei größeren Schüsseln, Multifeed-Anlagen oder sturmexponierten Standorten greifen Sie zum Herkules S60-900. Für küstennahe Regionen empfehlen wir die Edelstahl-Variante E48-900.
FAQ - Unicable
Ein Unicable LNB ist die richtige Wahl, wenn:
- Sie mehrere Receiver oder TV-Geräte mit Satellitenempfang versorgen möchten,
- nur ein einziges Koaxialkabel zwischen Schüssel und Wohnung verfügbar ist,
- Sie eine bestehende Anlage nachrüsten wollen, ohne neue Kabel zu verlegen,
- Sie in einem Mehrfamilienhaus oder einer Mietwohnung mit beschränkten Eingriffsmöglichkeiten leben,
- Sie Kosten, Platz und Montageaufwand sparen möchten.
In der Praxis löst ein Unicable LNB das klassische SAT-Verkabelungsproblem: Wo früher ein Multischalter und vier separate Kabel pro Strang nötig waren, reicht heute ein einziges Koaxialkabel für bis zu 24 Wohneinheiten oder Geräte.
Bei einem klassischen LNB belegt jeder Receiver eine eigene Kabelleitung mit eigener Frequenz. Bei einem Unicable LNB wird das gesamte Satellitensignal stattdessen in einzelne Frequenzbänder – sogenannte User-Bänder – aufgeteilt. Jedem angeschlossenen Receiver wird ein eigenes User-Band zugewiesen, über das er sein gewünschtes Programm in voller Qualität empfängt.
Das Besondere: Alle User-Bänder teilen sich ein einziges Koaxialkabel – mehrere Receiver senden ihre Steuersignale parallel über dasselbe Kabel an das LNB. So lassen sich bis zu 24 Geräte gleichzeitig versorgen, ohne dass sie sich gegenseitig stören. Empfangen werden alle gängigen Auflösungen – Full HD, UHD, 4K und 8K.
Es gibt zwei Unicable-Standards, die parallel im Markt vorhanden sind:
- Unicable I (EN50494, auch SCR genannt): Der ältere Standard mit bis zu 8 User-Bändern, also maximal 8 Teilnehmern. Weit verbreitet und mit nahezu allen Unicable-fähigen Receivern und TVs kompatibel.
- Unicable II (EN50607, auch JESS oder dCSS genannt): Der aktuelle Standard mit bis zu 32 User-Bändern. Erlaubt deutlich mehr Teilnehmer über ein Kabel und ist abwärtskompatibel zu Unicable I.
Alle DUR-line 24-Teilnehmer-Modelle arbeiten nach Unicable II, können aber gleichzeitig bis zu 8 Geräte nach Unicable I versorgen. Damit sind sie sowohl mit aktuellen als auch mit älteren Receivern voll kompatibel.
Als Hersteller bieten wir vier Unicable LNBs – passend zu jeder Teilnehmerzahl und Anwendung:
- DUR-line UK 104 – für bis zu 4 Unicable- + 3 Legacy-Teilnehmer (7 gesamt). Das kompakte Einstiegsmodell nach Unicable I (EN50494). Ideal für Einzelhaushalte mit mehreren Receivern oder einem Twin-/Multituner-Gerät.
- DUR-line UK 124 – für bis zu 24 Unicable-Teilnehmer. Die reine Einkabel-Lösung nach Unicable II (dCSS) – ein Ausgang, maximale Teilnehmerzahl. Über SAT-Verteiler lässt sich das Signal auf mehrere Stränge aufteilen. Die kosteneffizienteste Lösung für mittlere bis große Wohneinheiten.
- DUR-line UK 124-3L – für bis zu 24 Unicable- + 3 Legacy-Teilnehmer (27 gesamt). Kombiniert die volle Unicable-II-Leistung mit drei zusätzlichen Legacy-Ausgängen. Unsere Empfehlung für maximale Flexibilität.
- DUR-line MB6-UK Monoblock Unicable – für bis zu 24 Teilnehmer über zwei Satelliten (Astra + Hotbird) auf einem einzigen Kabel. Das weltweit einzige Monoblock Unicable LNB am Markt – exklusiv von DUR-line. Die richtige Wahl für internationale Haushalte, die zusätzlich italienische, polnische oder andere Hotbird-Programme empfangen möchten.
Mehr Details zum MB6-UK finden Sie in unserer Monoblock-Kategorie.
Ein Legacy-Ausgang liefert ein klassisches Satellitensignal – wie ein herkömmliches LNB ohne Unicable-Funktion. Das ist in zwei Situationen extrem praktisch:
- Für ältere Receiver ohne Unicable-Unterstützung: Sie können einen alten Receiver weiter betreiben, ohne ihn ersetzen zu müssen.
- Für die Ersteinrichtung mit einem SAT-Finder: Am Legacy-Ausgang funktioniert jeder handelsübliche SAT-Finder sofort – ohne dass vorher eine Unicable-Frequenz im Receiver programmiert werden muss.
Die Modelle DUR-line UK 104 und DUR-line UK 124-3L verfügen über drei Legacy-Ausgänge. Wer einen einfachen Aufbau ohne Konfigurationsstress möchte, ist mit diesen Varianten besser bedient als mit reinen Unicable-LNBs.
Beide Lösungen verteilen das Satellitensignal an mehrere Teilnehmer – aber mit unterschiedlichem Aufwand und unterschiedlicher Skalierung:
- Unicable LNB (Einkabel-Lösung): Ein Kabel vom LNB ins Haus, bis zu 24 Teilnehmer über Frequenzbänder. Ideal für die Nachrüstung in Mehrfamilienhäusern und Mietwohnungen, da meist nur eine Leitung pro Wohnung vorhanden ist. Geringer Montageaufwand, niedrige Kosten.
- Multischalter mit Quattro-LNB: Sternverkabelung mit separaten Leitungen pro Teilnehmer. Die richtige Wahl bei Neubauten mit bereits vorhandener Sternverkabelung oder bei sehr großen Anlagen ab 24 Teilnehmern. Höherer Materialeinsatz, aber maximale Übertragungsreserven.
Für die meisten Privathaushalte und kleinere Wohnanlagen ist das DUR-line Unicable LNB die effizientere und günstigere Wahl. Bei sehr großen Häusern lassen sich beide Systeme auch kombinieren.
Tipp: Wenn Sie eine komplette SAT-Anlage neu aufbauen, schauen Sie sich unsere Komplettsets an – Schüssel, Unicable LNB und Zubehör sind dort optimal aufeinander abgestimmt.
FAQ – Satellitenschüssel
Ja. Über Satellit empfangen Sie mehrere hundert Programme frei und ohne monatliche Gebühr, in HD und UHD – unabhängig davon, wie schnell Ihre Internetleitung ist. Nach der Anschaffung fallen für die frei empfangbaren Sender keine laufenden Kosten an.
Über Astra 19,2° Ost läuft das deutschsprachige Fernsehen, über Hotbird 13° Ost ein großes internationales Angebot. Ein Enddatum für den Satellitenempfang gibt es nicht, und Streaming schließt sich nicht aus: Viele Haushalte nutzen beides. Schüssel und LNB aufeinander abgestimmt gibt es als Komplettset für einen bis acht Fernseher.
Für Astra 19,2° Ost genügen in den meisten Regionen Deutschlands 80 cm – mit Reserve für Regen und Schnee. Die Größen im Überblick:
- 40 cm – Wohnmobil, Camping und Balkon, etwa die DSA 40
- 60 cm – wenn der Platz knapp ist, auf Balkon, Gaube oder kleiner Dachfläche
- 80 cm – der Standard, fest am Haus montiert
- 90 cm – für Astra und Hotbird am Multifeed-Halter und die größte Wetterreserve
Die Zahl der Fernseher spielt für die Größe keine Rolle, sie bestimmt das LNB. Eine Größentabelle mit Gewinn und Windlast steht in der Kaufberatung Welche Satellitenschüssel?.
Unter unseren Schüsseln ist das die DUR-line Select: Rückenteil, LNB-Arm und Feedhalter sind aus pulverbeschichtetem Alu-Druckguss, der Reflektor aus rostfreiem Aluminium. Unabhängige Fachmagazine haben sie in allen drei Größen getestet:
- Select 75/80 – „sehr gut“ bei DIGITAL FERNSEHEN 5/2014, SATELLIT 2/2014 und Cable!Vision 3/2015
- Select 85/90 – „sehr gut“ bei DIGITAL FERNSEHEN 1/2017
- Select 60/65 – Note 1,2 „Oberklasse“ bei SAT-Empfang 1/2019
Wer vor allem auf den Preis achtet, ist mit der DUR-line MDA gut beraten: ebenfalls aus Aluminium, mit Einhänge-Schlitz für die Montage allein.
Für eine funktionierende Anlage brauchen Sie fünf Dinge:
- Satellitenschüssel – 80 cm für Astra, 90 cm für zwei Satelliten
- LNB – nach der Zahl der Fernseher: Single, Twin, Quad oder Octo
- Halterung – Wandhalter, Dachsparrenhalter oder Plattenständer
- Koaxialkabel mit F-Steckern bis zum Receiver
- Sat-Finder zum Ausrichten, etwa den SF 2460 Pro
Schüssel und LNB aufeinander abgestimmt gibt es als Komplettset für einen bis acht Fernseher, die Halterungen unter Montage.
Ja. Sie brauchen dafür die Winkel für Ihren Standort – Azimut, Elevation und LNB-Skew –, die die kostenlose SatFinder.app für Ihre Adresse berechnet, und einen Sat-Finder, der an der Schüssel anzeigt, wann das Signal am stärksten ist. Mit dem SF 2460 Pro richten Sie allein und in wenigen Minuten aus.
Die komplette Anleitung mit Winkeltabelle für 14 Städte steht im Ratgeber Satellitenschüssel ausrichten.
FAQ - Montage
Beim Befestigen einer Satellitenschüssel haben Sie grundsätzlich drei Optionen: Dachsparrenhalter, Wandhalter oder Plattenständer. Der Dachsparrenhalter ist die mit Abstand stabilste Lösung – und damit die richtige Wahl, wenn:
- die Schüssel dauerhaft am Hausdach montiert werden soll,
- Sie eine große Schüssel (ab 80 cm) oder eine Multifeed-Anlage einsetzen,
- der Montageort sturmexponiert liegt (z. B. in Küstennähe oder freistehender Lage),
- Sie maximale Langlebigkeit ohne ständiges Nachjustieren wollen.
Bei Mietwohnungen oder wenn ein Eingriff in die Dachhaut vermieden werden soll, ist alternativ ein Wandhalter oder ein Plattenständer die bessere Wahl.
Beim Aufstellen einer Satellitenschüssel haben Sie grundsätzlich drei Optionen: Dachsparrenhalter, Wandhalter oder Plattenständer. Der Plattenständer ist die richtige Wahl, wenn:
- Sie in einer Mietwohnung ohne Bohrerlaubnis wohnen,
- die Schüssel auf einem Balkon, einer Terrasse oder im Garten stehen soll,
- Sie ein Flachdach nicht durchbohren wollen (z. B. zur Erhaltung der Dichtigkeit),
- die Anlage mobil oder vorübergehend aufgestellt werden soll (Ferienwohnung, Wochenendhaus, Übergangsphase),
- der Standort keine geeignete Wand für einen Wandhalter bietet.
Wer dauerhaft am Hausdach montieren kann und darf, ist mit einem Dachsparrenhalter jedoch noch stabiler aufgestellt – diese Lösung überträgt die Lasten direkt in das Tragwerk.
Beim Befestigen einer Satellitenschüssel haben Sie drei Optionen: Wandhalterung, Dachsparrenhalter oder Plattenständer. Eine Wandhalterung ist die richtige Wahl, wenn:
- Sie eine Außenwand, eine Balkonbrüstung oder den Dachüberstand als Montagepunkt nutzen können,
- Sie das Dach nicht durchbohren wollen (z. B. um die Dachhaut nicht zu verletzen),
- der Standort eine einfache, unauffällige Montage ohne komplexe Dacharbeiten erfordert,
- die Schüssel schnell auch von einer Person montiert werden soll.
Wer dauerhaft am Hausdach montieren kann, ist mit einem Dachsparrenhalter noch stabiler aufgestellt. Wenn keine Bohrungen in die Bausubstanz möglich sind (z. B. Mietwohnung), ist ein Plattenständer die richtige Alternative.
Die Mastschelle Ihrer Schüssel gibt den passenden Durchmesser vor. Die meisten DUR-line Satellitenschüsseln sind für Masten von 32 bis 60 mm ausgelegt. Unsere Halterungen decken mit Ø 48 mm (Standard) und Ø 60 mm (für große Spiegel und Multifeed-Anlagen) den gängigen Bereich ab. Prüfen Sie vor dem Kauf die Angabe in der Anleitung Ihrer Schüssel – ein zu dicker Mast passt nicht in die Schelle, ein zu dünner sitzt nicht spielfrei.
Die Montage eines Dachsparrenhalters erfolgt in vier Schritten:
- Ziegel im Bereich der Montagestelle anheben (in der Regel 4–6 Ziegel) und die Dachsparren freilegen.
- Halter an zwei benachbarten Sparren verschrauben – DUR-line Herkules ist stufenlos für Sparrenabstände zwischen 55 und 90 cm einstellbar, passend zu nahezu jeder Dachkonstruktion.
- Dachziegel zurücklegen – durch die schmale Bauweise des Halters bleibt die Dachhaut dicht. Bei Bedarf können einzelne Ziegel mit einer Aussparung versehen werden.
- Schüssel an Mast montieren und ausrichten – idealerweise mit Hilfe eines SAT-Finders für eine präzise Ausrichtung.
Wichtig: Die Montage am Dach erfordert Arbeit in der Höhe. Sichern Sie sich mit geeigneter Schutzausrüstung gegen Absturz oder beauftragen Sie einen Fachbetrieb.
In den meisten Fällen ja – sofern keine Beschädigung der Bausubstanz erfolgt und das optische Erscheinungsbild des Gebäudes nicht beeinträchtigt wird. Genau hier spielt der Plattenständer seine Stärke aus: Da er ohne Bohrungen auskommt und jederzeit rückstandsfrei entfernt werden kann, ist er die Lösung mit dem geringsten Konfliktpotenzial gegenüber Vermietern.
Trotzdem empfehlen wir: Klären Sie die geplante Aufstellung kurz mit Ihrem Vermieter ab und stellen Sie die Schüssel so auf, dass sie vom öffentlichen Raum aus möglichst wenig sichtbar ist. Das vermeidet spätere Diskussionen und sichert Ihr Recht auf freien Informationsempfang.
Feuerverzinkter Stahl ist für die allermeisten Standorte die richtige und wirtschaftliche Wahl. Die Zinkschicht schützt dauerhaft vor Rost, auch an der Wetterseite.
Edelstahl (V2A) empfehlen wir dort, wo die Verzinkung an ihre Grenzen stößt: in Küstennähe mit salzhaltiger Luft, in der Nähe von Industrieanlagen, auf Gründächern und überall dort, wo dauerhaft Feuchtigkeit steht. Der Aufpreis lohnt sich, weil ein Halter über Jahrzehnte im Freien bleibt.
FAQ - MDA
Was macht die DUR-line MDA so attraktiv?
Die MDA Serie konzentriert sich auf das Wesentliche: einen hochwertigen Aluminium-Reflektor, eine besonders einfache Montage und ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis. Folgende Merkmale zeichnen die Serie aus:
- Hochleistungs-Aluminium-Reflektor mit hohem Antennengewinn – sauberer Empfang auch bei Regen und Schneefall.
- Cleveres Einhänge-System – der 2-Euro-große Schlitz im Reflektor macht die Montage auch alleine zum Kinderspiel.
- Vormontierte Niet-Muttern – keine losen Kleinteile, kein Suchen, kein Festhalten.
- Standard-Mastaufnahme 32–60 mm und LNB-Feed 40 mm – kompatibel mit allen gängigen LNBs und Halterungen.
- Drei Größen: 60, 80 und 90 cm – für jede Empfangssituation die passende Variante.
- Drei RAL-Farben zur Auswahl: Hellgrau (7035), Anthrazit (7012) und Rot (8012).
Die DUR-line MDA ist in den drei wichtigsten Standardgrößen erhältlich – damit deckt sie nahezu alle Anwendungsfälle ab:
- DUR-line MDA 60 – die kompakte Schüssel: 60 cm Durchmesser, ideal für Camping, Wohnmobil, Gartenhaus oder Balkon. Auch als platzsparende Lösung für Mietwohnungen beliebt.
- DUR-line MDA 80 – der Klassiker: 80 cm Durchmesser, die meistverkaufte Größe in Deutschland. Liefert auch bei Regen und Schneefall stabilen Empfang von Astra 19,2°.
- DUR-line MDA 90 – die große Reserve: 90 cm Durchmesser, für maximale Wetterreserve oder Multifeed-Empfang mehrerer Satelliten (z. B. Astra + Hotbird).
Die DUR-line MDA besteht durchgehend aus hochwertigen Aluminium-Komponenten:
- Der Reflektor ist aus pulverbeschichtetem Hart-Aluminium gefertigt – leicht, rostfrei und auch nach Jahren im Außenbereich formstabil.
- LNB-Halter und Verbindungselemente sind ebenfalls aus pulverbeschichtetem Aluminium.
- Schrauben und Anbauteile sind verzinkt oder aus rostfreiem Material – für dauerhaften Korrosionsschutz.
Die DUR-line MDA ist eine der montagefreundlichsten Satellitenschüsseln am Markt – dank zweier cleverer Konstruktionsmerkmale:
- Der Einhänge-Schlitz: In der Mitte des Reflektors befindet sich ein Schlitz so groß wie ein 2-Euro-Stück. Der Reflektor wird einfach am Mast eingehängt – beide Hände bleiben frei für die Verschraubung. So lässt sich die Schüssel auch alleine in wenigen Minuten montieren.
- Vormontierte Niet-Muttern: Alle Muttern sind bereits ab Werk eingenietet. Keine losen Kleinteile, kein lästiges Festhalten – einfach die Schrauben eindrehen und festziehen.
Wer schon einmal versucht hat, allein gleichzeitig Reflektor, Mutter und Schraubenschlüssel zu halten, weiß diese Lösungen sofort zu schätzen. Für die Feinausrichtung auf den Satelliten empfehlen wir zusätzlich einen SAT-Finder.
Beide DUR-line Schüssel-Serien bestehen aus Aluminium und empfangen Astra 19,2°, Hotbird 13° und alle weiteren gängigen Satellitenpositionen zuverlässig in Full HD, UHD und 4K. Der Unterschied liegt vor allem in Konstruktion und Preis:
- Die DUR-line MDA setzt auf einen hochwertigen Aluminium-Reflektor und eine besonders einfache Montage dank Einhänge-Schlitz – zu einem deutlich attraktiveren Preis. Die richtige Wahl, wenn Sie ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis suchen.
- Die DUR-line Select hat Rückenteil, LNB-Arm und Feedhalter zusätzlich aus Alu-Druckguss, einen leicht höheren Antennengewinn und mehrere „Sehr gut"-Testurteile. Sie ist die richtige Wahl, wenn maximale Stabilität und Premium-Verarbeitung wichtig sind.
Beide Serien sind in 60, 80 und 90 cm sowie in den Farben Hellgrau, Anthrazit und Rot erhältlich.
Die DUR-line MDA Schüssel ist mit allen gängigen LNB-Modellen kompatibel – wählen Sie das passende DUR-line LNB nach der Anzahl der Teilnehmer aus: ein Single- oder Twin-LNB für ein bis zwei Geräte, ein Quad-LNB für bis zu vier Receiver oder ein Unicable LNB für Mehrteilnehmer-Anlagen über ein einziges Kabel.
Für die Montage bieten wir massive Halterungen aus der DUR-line Herkules-Serie – ob Dachsparrenhalter, Wandhalter oder Plattenständer, passend zu jedem Montageort. Für größere Verteilanlagen kann zusätzlich ein Multischalter sinnvoll sein.
Tipp: Wenn Sie eine komplette Anlage aufbauen, sparen Sie mit einem unserer Komplettsets bares Geld – MDA-Schüssel, LNB und Zubehör sind dort optimal aufeinander abgestimmt.
FAQ - Dachsparrenhalter - S60-900
Der Herkules S60-900 eignet sich für die dauerhafte Montage größerer oder schwererer Satellitenschüsseln am Hausdach – dank seines verstärkten Ø-60-mm-Mastes auch für Multifeed-Anlagen mit mehreren LNBs. Der dickere Mast bietet eine höhere Steifigkeit gegen Schwingungen und hält die Schüssel besonders ruhig. Mit 1.000 Nm Biegemoment ist er ebenso für Internet-Antennen wie Starlink oder Richtfunk geeignet und wird sturmsicher zwischen zwei Dachsparren eingespannt, ohne die Dachhaut zu verletzen.
Der verstärkte Ø-60-mm-Mast des S60-900 ist die richtige Wahl bei großen Schüsseln (ab ca. 85/90 cm), bei Multifeed-Anlagen mit mehreren LNBs oder an besonders windexponierten Standorten. Der größere Durchmesser erhöht die Steifigkeit und reduziert Schwingungen. Für Standard-Schüsseln bis etwa 80 cm genügt in der Regel die Variante S48-900 mit Ø-48-mm-Mast. Wichtig: Die Mastklemmung Ihrer Schüssel und etwaiger LNB-Halter muss zum Ø 60 mm passen.
Nein. Der Herkules S48-900 wird zwischen zwei Dachsparren eingespannt, ohne dass Schrauben durch die Dachhaut müssen. Dadurch bleiben die Dachpfannen unbeschädigt – es entstehen keine Undichtigkeiten und keine Kältebrücken. Die Dämmung wird nicht durchbrochen, der Energiestandard des Daches bleibt erhalten. Das ist besonders bei Neubauten nach GEG-Standard und KfW-geförderten Häusern wichtig.
Der S60-900 ist für Satellitenschüsseln bis 100 cm Durchmesser ausgelegt und durch den stärkeren Mast besonders für größere Schüsseln und Multifeed-Anlagen geeignet. Er passt zu allen DUR-line Select und MDA Schüsseln (60/65, 75/80 und 85/90 cm) sowie zu Schüsseln anderer Hersteller mit passender Mastklemmung für Ø 60 mm. Für Standard-Schüsseln bis etwa 80 cm reicht meist die Variante S48-900 mit Ø-48-mm-Mast.
Die Montage eines Dachsparrenhalters erfolgt in vier Schritten:
- Ziegel im Bereich der Montagestelle anheben (in der Regel 4–6 Ziegel) und die Dachsparren freilegen.
- Halter an zwei benachbarten Sparren verschrauben – DUR-line Herkules ist stufenlos für Sparrenabstände zwischen 55 und 90 cm einstellbar, passend zu nahezu jeder Dachkonstruktion.
- Dachziegel zurücklegen – durch die schmale Bauweise des Halters bleibt die Dachhaut dicht. Bei Bedarf können einzelne Ziegel mit einer Aussparung versehen werden.
- Schüssel an Mast montieren und ausrichten – idealerweise mit Hilfe eines SAT-Finders für eine präzise Ausrichtung.
Wichtig: Die Montage am Dach erfordert Arbeit in der Höhe. Sichern Sie sich mit geeigneter Schutzausrüstung gegen Absturz oder beauftragen Sie einen Fachbetrieb.
Ja. Der schlanke Konus am Mastdurchtritt passt unter alle gängigen Dachziegelformen – darunter Frankfurter Pfanne, Biberschwanz, Tegula und Flachdachziegel. Bei Bedarf wird ein einzelner Ziegel im Bereich des Mastes mit einer kleinen Aussparung versehen.
Ja. Der Herkules S48-900 ist mit seinem 1.000-Nm-Biegemoment deutlich stabiler als für eine SAT-Schüssel nötig und eignet sich daher gut für die Montage einer Starlink-Antenne oder anderer Internet-/Richtfunk-Antennen am Dach. Wichtig ist, dass die jeweilige Antennenhalterung zum Mastdurchmesser von Ø 48 mm passt – hierfür gibt es passende Adapter im Fachhandel.
Konstruktiv ist der Herkules so ausgelegt, dass auch geübte Heimwerker ihn montieren können – er wird komplett vormontiert geliefert. Allerdings findet die Arbeit in der Höhe statt und erfordert eine Absturzsicherung. Bei mehrstöckigen Gebäuden, steilen Dächern oder Unsicherheit bei Höhenarbeiten ist die Beauftragung eines Dachdeckers oder Antennenbauers die sichere Wahl.
FAQ - Dachsparrenhalter - S48-1300
Der Herkules S48-1300 eignet sich für die dauerhafte Montage einer Satellitenschüssel bis 100 cm Durchmesser am Hausdach, wenn ein besonders langer Mast benötigt wird. Dank des 130-cm-Mastes lässt sich die Schüssel über Sichthindernisse wie Dachfirst, Schornstein oder Dachüberstand heben. Mit Ø 48 mm und 1.000 Nm Biegemoment ist er ebenso für Internet-Antennen wie Starlink oder Richtfunk geeignet und wird sturmsicher zwischen zwei Dachsparren eingespannt, ohne die Dachhaut zu verletzen.
Der lange 130-cm-Mast des S48-1300 ist dann sinnvoll, wenn die Satellitenschüssel über ein Hindernis hinausragen muss, um freie Sicht zum Satelliten zu haben – zum Beispiel über den Dachfirst, einen Schornstein, eine Dachgaube oder einen weiten Dachüberstand. Reicht ein kürzerer Mast für freie Sicht aus, genügt die Standardvariante S48-900 mit 90-cm-Mast. Bei sehr langem Mast empfiehlt sich zudem eine sorgfältige Ausrichtung, da die Hebelkräfte mit der Masthöhe steigen.
Nein. Der Herkules S48-900 wird zwischen zwei Dachsparren eingespannt, ohne dass Schrauben durch die Dachhaut müssen. Dadurch bleiben die Dachpfannen unbeschädigt – es entstehen keine Undichtigkeiten und keine Kältebrücken. Die Dämmung wird nicht durchbrochen, der Energiestandard des Daches bleibt erhalten. Das ist besonders bei Neubauten nach GEG-Standard und KfW-geförderten Häusern wichtig.
Der S48-1300 ist für Standard-Satellitenschüsseln bis 100 cm Durchmesser ausgelegt. Er passt zu allen DUR-line Select und MDA Schüsseln (60/65, 75/80 und 85/90 cm) sowie zu Schüsseln anderer Hersteller mit standardisierter Mastklemmung. Für große Multifeed-Anlagen oder Schüsseln über 100 cm empfehlen wir die stärkere Ausführung S60-900 mit Ø 60 mm Mast.
Die Montage eines Dachsparrenhalters erfolgt in vier Schritten:
- Ziegel im Bereich der Montagestelle anheben (in der Regel 4–6 Ziegel) und die Dachsparren freilegen.
- Halter an zwei benachbarten Sparren verschrauben – DUR-line Herkules ist stufenlos für Sparrenabstände zwischen 55 und 90 cm einstellbar, passend zu nahezu jeder Dachkonstruktion.
- Dachziegel zurücklegen – durch die schmale Bauweise des Halters bleibt die Dachhaut dicht. Bei Bedarf können einzelne Ziegel mit einer Aussparung versehen werden.
- Schüssel an Mast montieren und ausrichten – idealerweise mit Hilfe eines SAT-Finders für eine präzise Ausrichtung.
Wichtig: Die Montage am Dach erfordert Arbeit in der Höhe. Sichern Sie sich mit geeigneter Schutzausrüstung gegen Absturz oder beauftragen Sie einen Fachbetrieb.
Ja. Der schlanke Konus am Mastdurchtritt passt unter alle gängigen Dachziegelformen – darunter Frankfurter Pfanne, Biberschwanz, Tegula und Flachdachziegel. Bei Bedarf wird ein einzelner Ziegel im Bereich des Mastes mit einer kleinen Aussparung versehen.
Ja. Der Herkules S48-900 ist mit seinem 1.000-Nm-Biegemoment deutlich stabiler als für eine SAT-Schüssel nötig und eignet sich daher gut für die Montage einer Starlink-Antenne oder anderer Internet-/Richtfunk-Antennen am Dach. Wichtig ist, dass die jeweilige Antennenhalterung zum Mastdurchmesser von Ø 48 mm passt – hierfür gibt es passende Adapter im Fachhandel.
Konstruktiv ist der Herkules so ausgelegt, dass auch geübte Heimwerker ihn montieren können – er wird komplett vormontiert geliefert. Allerdings findet die Arbeit in der Höhe statt und erfordert eine Absturzsicherung. Bei mehrstöckigen Gebäuden, steilen Dächern oder Unsicherheit bei Höhenarbeiten ist die Beauftragung eines Dachdeckers oder Antennenbauers die sichere Wahl.
FAQ - Dachsparrenhalter - S48-900 B
Der Herkules S48-900 B eignet sich für die dauerhafte Montage einer Satellitenschüssel bis 100 cm Durchmesser an Dächern mit breitem Sparrenabstand (90–120 cm). Dank des stabilen Mastes (Ø 48 mm, 1.000 Nm Biegemoment) ist er ebenso für Internet-Antennen wie Starlink oder Richtfunk-Antennen geeignet. Er wird sturm- und wettersicher zwischen zwei Dachsparren eingespannt, ohne die Dachhaut zu verletzen.
Der DUR-line Herkules S48-900 B ist die „breite" Ausführung für Sparrenabstände von 90 bis 120 cm. Die Standardvariante S48-900 deckt 55 bis 90 cm ab – wenn Ihre Dachsparren weiter auseinanderliegen, ist die B-Version die richtige Wahl. Messen Sie dazu den Abstand zwischen den Mittelpunkten zweier benachbarter Sparren. Liegt er über 90 cm, benötigen Sie diese breite Ausführung; liegt er darunter, genügt die Standardvariante S48-900.
Der S48-900 B ist für Standard-Satellitenschüsseln bis 100 cm Durchmesser ausgelegt. Er passt zu allen DUR-line Select und MDA Schüsseln (60/65, 75/80 und 85/90 cm) sowie zu Schüsseln anderer Hersteller mit standardisierter Mastklemmung. Für große Multifeed-Anlagen oder Schüsseln über 100 cm empfehlen wir die stärkere Ausführung S60-900 mit Ø 60 mm Mast.
Nein. Der Herkules S48-900 wird zwischen zwei Dachsparren eingespannt, ohne dass Schrauben durch die Dachhaut müssen. Dadurch bleiben die Dachpfannen unbeschädigt – es entstehen keine Undichtigkeiten und keine Kältebrücken. Die Dämmung wird nicht durchbrochen, der Energiestandard des Daches bleibt erhalten. Das ist besonders bei Neubauten nach GEG-Standard und KfW-geförderten Häusern wichtig.
Die Montage eines Dachsparrenhalters erfolgt in vier Schritten:
- Ziegel im Bereich der Montagestelle anheben (in der Regel 4–6 Ziegel) und die Dachsparren freilegen.
- Halter an zwei benachbarten Sparren verschrauben – DUR-line Herkules ist stufenlos für Sparrenabstände zwischen 55 und 90 cm einstellbar, passend zu nahezu jeder Dachkonstruktion.
- Dachziegel zurücklegen – durch die schmale Bauweise des Halters bleibt die Dachhaut dicht. Bei Bedarf können einzelne Ziegel mit einer Aussparung versehen werden.
- Schüssel an Mast montieren und ausrichten – idealerweise mit Hilfe eines SAT-Finders für eine präzise Ausrichtung.
Wichtig: Die Montage am Dach erfordert Arbeit in der Höhe. Sichern Sie sich mit geeigneter Schutzausrüstung gegen Absturz oder beauftragen Sie einen Fachbetrieb.
Ja. Der schlanke Konus am Mastdurchtritt passt unter alle gängigen Dachziegelformen – darunter Frankfurter Pfanne, Biberschwanz, Tegula und Flachdachziegel. Bei Bedarf wird ein einzelner Ziegel im Bereich des Mastes mit einer kleinen Aussparung versehen.
Ja. Der Herkules S48-900 ist mit seinem 1.000-Nm-Biegemoment deutlich stabiler als für eine SAT-Schüssel nötig und eignet sich daher gut für die Montage einer Starlink-Antenne oder anderer Internet-/Richtfunk-Antennen am Dach. Wichtig ist, dass die jeweilige Antennenhalterung zum Mastdurchmesser von Ø 48 mm passt – hierfür gibt es passende Adapter im Fachhandel.
Konstruktiv ist der Herkules so ausgelegt, dass auch geübte Heimwerker ihn montieren können – er wird komplett vormontiert geliefert. Allerdings findet die Arbeit in der Höhe statt und erfordert eine Absturzsicherung. Bei mehrstöckigen Gebäuden, steilen Dächern oder Unsicherheit bei Höhenarbeiten ist die Beauftragung eines Dachdeckers oder Antennenbauers die sichere Wahl.
Die drei Varianten unterscheiden sich in Mastdurchmesser und Material. Der S48-900 (Ø 48 mm, feuerverzinkt) ist die meistverkaufte Standardvariante für Schüsseln bis 100 cm. Der S60-900 hat einen stärkeren Ø-60-mm-Mast und ist für große Multifeed-Anlagen oder Schüsseln über 100 cm gedacht. Der E48-900 ist konstruktiv identisch zum S48-900, aber mit Mast aus Edelstahl (V2A) – ideal für Küstennähe mit salzhaltiger Luft.
FAQ - Wandhalter
SAT-Wandhalter unterscheiden sich vor allem in zwei Punkten: Wandabstand und Verstellbarkeit.
- Feste Wandhalter mit definiertem Wandabstand (meist 15, 30 oder 45 cm) – die häufigste und stabilste Variante. Einfach zu montieren, sehr verwindungssteif.
- Wandhalter mit variablem Wandabstand – ausziehbar zwischen z. B. 30 und 50 cm. Praktisch, wenn der ideale Wandabstand erst bei der Montage festgelegt wird.
- Schwenkbare Wandhalter – der Mast lässt sich seitlich verschwenken, etwa um die Schüssel hinter einen Schornstein zu bringen oder für Wartungsarbeiten näher an die Wand zu holen.
Der Wandabstand entscheidet darüber, ob die Satellitenschüssel ungehindert auf den Satelliten zeigen kann. Faustregel:
- 15–30 cm Wandabstand: Ausreichend, wenn die Wand keinen Dachüberstand hat und die Schüssel frei nach oben blickt.
- 30–45 cm Wandabstand: Standard für die meisten Hausfassaden – auch wenn ein leichter Dachüberstand vorhanden ist.
- 45–60 cm Wandabstand: Empfohlen bei großen Dachüberständen, Balkonbrüstungen oder wenn die Schüssel über ein Vordach hinaus „spähen" muss.
Tipp zur Berechnung: Bei einer Elevation (Aufstellwinkel) von ca. 30° in Deutschland muss der Wandabstand etwa der halben Höhe des Hindernisses oberhalb der Schüssel entsprechen, damit das Signal nicht abgeschattet wird.
Beim Befestigen einer Satellitenschüssel haben Sie drei Optionen: Wandhalterung, Dachsparrenhalter oder Plattenständer. Eine Wandhalterung ist die richtige Wahl, wenn:
- Sie eine Außenwand, eine Balkonbrüstung oder den Dachüberstand als Montagepunkt nutzen können,
- Sie das Dach nicht durchbohren wollen (z. B. um die Dachhaut nicht zu verletzen),
- der Standort eine einfache, unauffällige Montage ohne komplexe Dacharbeiten erfordert,
- die Schüssel schnell auch von einer Person montiert werden soll.
Wer dauerhaft am Hausdach montieren kann, ist mit einem Dachsparrenhalter noch stabiler aufgestellt. Wenn keine Bohrungen in die Bausubstanz möglich sind (z. B. Mietwohnung), ist ein Plattenständer die richtige Alternative.
Die Montage einer Wandhalterung erfolgt in vier Schritten:
- Montageort prüfen: Die Wand muss tragfähig sein (Mauerwerk, Beton oder massiv ausgebauter Holzbau). Vermeiden Sie Hohlschichten oder Wärmedämmung ohne tragfähiges Befestigungssystem.
- Bohrlöcher anzeichnen und bohren: Verwenden Sie die mitgelieferte Schablone oder zeichnen Sie die Bohrlöcher exakt an. Bohrdurchmesser je nach Schwerlastdübel (meist Ø 12–14 mm).
- Halter mit Schwerlastdübeln und passenden Schrauben befestigen: Für SAT-Wandhalter werden in der Regel Sechskantschrauben M10 oder M12 mit Schwerlastdübeln verwendet. Achten Sie auf hochwertige, korrosionsbeständige Befestigungselemente.
- Schüssel montieren und ausrichten: Schüssel am Mast befestigen und mit Hilfe eines SAT-Finders präzise auf den Satelliten einstellen.
Wichtig: Bei Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) sind spezielle Dämmstoff-Abstandshalter nötig, damit die Last bis ins tragende Mauerwerk übertragen wird. Im Zweifel einen Fachbetrieb hinzuziehen.
FAQ - Plattenständer
Die drei Begriffe meinen im Grunde das gleiche Produkt – nur die Einsatz-Situation unterscheidet sich:
- Plattenständer: Der technische Oberbegriff. Beschreibt einen Stahlrahmen mit Mast, der durch aufgelegte Gehwegplatten beschwert wird.
- Balkonständer: Der gleiche Plattenständer, eingesetzt auf einem Balkon. Vorteil hier: Keine Bohrungen in Hauswand oder Geländer nötig.
- Flachdachständer: Der gleiche Plattenständer, eingesetzt auf einem Flachdach. Vorteil: Keine Durchdringung der Dachhaut, also keine zusätzliche Abdichtungsarbeit.
Ein DUR-line Plattenständer kann für alle drei Anwendungen eingesetzt werden – Sie brauchen nur die passenden Gehwegplatten.
Beim Aufstellen einer Satellitenschüssel haben Sie grundsätzlich drei Optionen: Dachsparrenhalter, Wandhalter oder Plattenständer. Der Plattenständer ist die richtige Wahl, wenn:
- Sie in einer Mietwohnung ohne Bohrerlaubnis wohnen,
- die Schüssel auf einem Balkon, einer Terrasse oder im Garten stehen soll,
- Sie ein Flachdach nicht durchbohren wollen (z. B. zur Erhaltung der Dichtigkeit),
- die Anlage mobil oder vorübergehend aufgestellt werden soll (Ferienwohnung, Wochenendhaus, Übergangsphase),
- der Standort keine geeignete Wand für einen Wandhalter bietet.
Wer dauerhaft am Hausdach montieren kann und darf, ist mit einem Dachsparrenhalter jedoch noch stabiler aufgestellt – diese Lösung überträgt die Lasten direkt in das Tragwerk.
DUR-line Plattenständer sind für alle gängigen Satellitenschüsseln ausgelegt – sowohl der DUR-line Select als auch der DUR-line MDA Serie – und unterstützen Schüsseln bis ca. 90 cm Durchmesser. Die Standard-Mastaufnahme von 32 bis 60 mm ist mit allen DUR-line Schüsseln und nahezu allen Drittanbieter-Modellen kompatibel.
Wichtig: Je größer die Schüssel, desto höher die Windlast – und desto mehr Gewicht muss der Plattenständer durch die Gehwegplatten kompensieren. Für 60-cm-Schüsseln reichen meist zwei bis vier Platten, für 80- bis 90-cm-Schüsseln sollten Sie vier oder mehr Platten einplanen.
Die nötige Plattenzahl hängt von drei Faktoren ab: Schüsselgröße, Windexposition und Plattengewicht. Als Faustregel gilt:
- 60 cm Schüssel, geschützter Standort (z. B. überdachter Balkon): 2 Gehwegplatten 40 × 40 cm reichen meist aus.
- 80 cm Schüssel, normaler Standort: 4 Gehwegplatten 40 × 40 cm oder 50 × 50 cm.
- 90 cm Schüssel oder sturmexponierter Standort: 4–6 Gehwegplatten mit höherem Gewicht (z. B. 50 × 50 × 5 cm), insgesamt mindestens 60 kg Ballast.
Eine Standard-Gehwegplatte 40 × 40 × 4 cm wiegt rund 15 kg, eine 50 × 50 × 5 cm rund 30 kg. Die Platten erhalten Sie kostengünstig im Baumarkt – sie sind nicht im Lieferumfang enthalten.
Die Aufstellung erfolgt in vier einfachen Schritten – ganz ohne Werkzeug am Boden:
- Standort wählen: Achten Sie auf freie Sicht Richtung Süden bzw. zum gewünschten Satelliten (z. B. Astra 19,2°). Hindernisse wie Bäume, Schornsteine oder Nachbargebäude im Signalweg vermeiden.
- Ständer aufstellen: Den vormontierten Plattenständer eben und stabil auf den Untergrund stellen.
- Gehwegplatten auflegen: Die Platten in den vorgesehenen Rahmen einlegen – idealerweise schwere Beton-Gehwegplatten.
- Schüssel montieren und ausrichten: Schüssel am Mast befestigen und mit Hilfe eines SAT-Finders präzise auf den Satelliten einstellen.
In den meisten Fällen ja – sofern keine Beschädigung der Bausubstanz erfolgt und das optische Erscheinungsbild des Gebäudes nicht beeinträchtigt wird. Genau hier spielt der Plattenständer seine Stärke aus: Da er ohne Bohrungen auskommt und jederzeit rückstandsfrei entfernt werden kann, ist er die Lösung mit dem geringsten Konfliktpotenzial gegenüber Vermietern.
Trotzdem empfehlen wir: Klären Sie die geplante Aufstellung kurz mit Ihrem Vermieter ab und stellen Sie die Schüssel so auf, dass sie vom öffentlichen Raum aus möglichst wenig sichtbar ist. Das vermeidet spätere Diskussionen und sichert Ihr Recht auf freien Informationsempfang.
Ja. Alle DUR-line Plattenständer bestehen aus feuerverzinktem Stahl – die Bauteile werden komplett in eine Zinkschmelze getaucht und sind dadurch dauerhaft vor Korrosion geschützt. Die massive Bauweise sorgt zusätzlich dafür, dass der Halter auch nach Jahren im Außenbereich seine Stabilität nicht verliert. Die Schraubverbindungen sind aus verzinktem oder rostfreiem Material – für eine sichere Befestigung auch unter wechselnden Witterungsbedingungen.
FAQ - Multischalter
Der Multischalter ist das Verteilzentrum Ihrer Sat-Anlage: Er nimmt die vier Empfangsebenen vom Quattro-LNB entgegen und gibt jedem angeschlossenen Fernseher genau das Signal, das dieser gerade braucht.
Jeder Teilnehmer bleibt unabhängig. Im Wohnzimmer läuft der Spielfilm, im Gästezimmer die Nachrichten, im Schlafzimmer wird aufgenommen – alle drei Geräte wählen frei aus dem vollen Programmangebot.
Die Teilnehmerzahl ist Ihr Auswahlkriterium. Ein 5/8-Multischalter versorgt einen Satelliten und acht Anschlüsse, ein 9/8 zwei Satelliten und acht Anschlüsse. Rechnen Sie jeden Anschluss mit, der später einmal gebraucht werden könnte – die Leitung liegt beim Neubau einer Anlage deutlich leichter als danach.
Die Übersicht nach Teilnehmerzahl finden Sie unter Multischalter.
Für einen Multischalter brauchen Sie ein Quattro-LNB.
Vier Ausgänge, vier feste Empfangsebenen. Das Quattro-LNB liefert horizontal und vertikal, jeweils im Low- und High-Band, dauerhaft und gleichzeitig an den Multischalter. Der muss dem LNB nichts mitteilen und verteilt nur noch – deshalb ist diese Kombination die Basis jeder größeren Anlage und zugleich die sparsamste: Der Blue ECO Multischalter braucht damit selbst nur 43 mA.
Ohne Teilnehmerlimit. Während ein Quad-LNB vier Receiver direkt versorgt, hängt am Quattro der Multischalter – und damit 8, 16 oder 32 Geräte.
Sitzt bereits ein Quad-LNB an der Schüssel? Dann wählen Sie einen quadtauglichen Multischalter; er erzeugt das nötige Steuersignal selbst und braucht dafür 53 mA.
Passende LNBs finden Sie unter Quattro LNB.
Beide versorgen mehrere Fernseher – der Unterschied liegt darin, wie weit Sie damit kommen.
Ein Quad-LNB reicht für vier Teilnehmer. Es hat vier gleichwertige Ausgänge, an die Sie vier Receiver direkt anschließen. Für eine Wohnung oder ein kleines Haus ist das die einfachste Lösung, und beim Verkabeln ist es gleichgültig, welches Kabel auf welchen Ausgang geht.
Ein Multischalter kennt dieses Limit nicht. Am Quattro-LNB hängt der Multischalter, und der verteilt auf 6, 8, 12 oder 16 Anschlüsse – kaskadiert bis 32. Dazu kommt die zweite Satellitenposition: Mit einem 9/8 sehen alle Teilnehmer Astra und Hotbird, ohne dass jemand umschalten muss.
Und er spart Strom. Mit einem Quattro-LNB braucht der Blue ECO Multischalter selbst nur 43 mA – zehn Milliampere weniger als mit einem Quad-LNB, weil er dem Quattro kein Steuersignal schicken muss.
Die Auswahl nach Teilnehmerzahl finden Sie unter Multischalter.
Vier. Vom Quattro-LNB gehen vier Koaxleitungen zum Multischalter – für jede Empfangsebene eine.
Was auf den vier Leitungen liegt: horizontal und vertikal, jeweils getrennt nach Low-Band und High-Band. Zusammen ergeben sie das vollständige Programmangebot des Satelliten, und weil alle vier dauerhaft anliegen, kann der Multischalter jedem Teilnehmer sofort jedes Programm geben.
Bei zwei Satelliten sind es acht. Zwei Quattro-LNBs an einer Multifeed-Halterung, acht Leitungen, ein 9/8-Multischalter – so entsteht eine Anlage für Astra und Hotbird.
Der terrestrische Eingang kommt dazu. Die Fünf im Namen 5/8 steht für vier Sat-Ebenen plus einen Eingang für DVB-T oder UKW.
Passende Multischalter finden Sie unter Multischalter.
Bis etwa 20 Meter zwischen LNB und Multischalter sind mit normalem Koaxkabel unkritisch – das deckt den üblichen Weg von der Schüssel bis in den Hausanschlussraum ab.
Darüber entscheidet die Kabelqualität. Je länger die Leitung, desto mehr Pegel geht verloren, vor allem im oberen Frequenzbereich. Ab etwa 30 Metern spielt ein hochwertiges Koaxkabel mit 7 mm Durchmesser seinen Vorteil aus.
Kurz zur Schüssel, lang ins Haus. Halten Sie die vier Leitungen vom LNB zum Multischalter so kurz wie möglich und legen Sie die längeren Wege erst dahinter zu den einzelnen Teilnehmern. Für große Anlagen gibt es Kaskaden, für lange Stammleitungen den passenden Linienverstärker.
Die Auswahl nach Teilnehmerzahl finden Sie unter Multischalter.
FAQ - Anschluss LNB und Multischalter
Meistens steckt ein Kabel am Multischalter auf dem falschen Anschluss. Der Satellit verteilt seine Programme auf vier Gruppen, die sogenannten Ebenen: waagerecht und senkrecht, jeweils im unteren und im oberen Frequenzband. Jede Ebene läuft über ein eigenes Kabel vom LNB zum Multischalter. Sitzt eines davon am falschen Eingang, bleiben genau die Programme dieser Ebene schwarz, während alle anderen normal weiterlaufen.
Im Receivermenü stehen zu jedem Programm die Transponderdaten: eine Frequenz und ein Buchstabe. H bedeutet waagerecht, V bedeutet senkrecht. Alles unter 11.700 MHz gehört zum unteren Band, alles darüber zum oberen.
Beispiele für Astra 19,2° Ost: Das Erste HD liegt auf 11.494 MHz H und damit auf der Ebene HL, 3sat HD auf 11.347 MHz V (VL), RTL auf 12.188 MHz H (HH) und QVC Deutschland auf 12.552 MHz V (VH). Schneller geht es über die Sender selbst: Läuft ZDF, fehlen aber 3sat und KiKA, ist die Ebene VL betroffen.
Nein. Ihre Programmliste bleibt gültig. Sobald jede Ebene wieder am richtigen Eingang des Multischalters liegt, sind die fehlenden Sender sofort zurück.
Meist dort, wo alle Antennenkabel zusammenlaufen: auf dem Dachboden, im Keller oder im Hausanschlussraum. Finden Sie keinen, verteilt entweder ein Quad-LNB direkt an Ihre Geräte – dann ist die Kabelreihenfolge ohnehin egal – oder die Verteilung sitzt an einer nicht zugänglichen Stelle, etwa im Steigschacht einer Wohnanlage. In einem Mehrfamilienhaus ist die Anlage in der Regel Sache des Vermieters oder der Hausverwaltung.
Die F-Stecker sind so gebaut, dass jeder auf jeden Anschluss passt. Falsch gesteckt gibt es also höchstens kein Bild, aber keinen Schaden. Drehen Sie die Überwurfmuttern handfest an und achten Sie darauf, dass kein Drähtchen des Kabelgeflechts den Innenleiter in der Mitte berührt.
Vier. Vom Quattro-LNB gehen vier Koaxleitungen zum Multischalter – für jede Empfangsebene eine.
Was auf den vier Leitungen liegt: horizontal und vertikal, jeweils getrennt nach Low-Band und High-Band. Zusammen ergeben sie das vollständige Programmangebot des Satelliten, und weil alle vier dauerhaft anliegen, kann der Multischalter jedem Teilnehmer sofort jedes Programm geben.
Bei zwei Satelliten sind es acht. Zwei Quattro-LNBs an einer Multifeed-Halterung, acht Leitungen, ein 9/8-Multischalter – so entsteht eine Anlage für Astra und Hotbird.
Der terrestrische Eingang kommt dazu. Die Fünf im Namen 5/8 steht für vier Sat-Ebenen plus einen Eingang für DVB-T oder UKW.
Passende Multischalter finden Sie unter Multischalter.
FAQ - Single LNB
Ein Single LNB hat einen Ausgang und versorgt damit genau einen Receiver-Tuner. Ein Verteiler hilft hier nicht weiter: Beide Geräte würden dann gleichzeitig unterschiedliche Empfangsebenen anfordern und sich gegenseitig umschalten.
Sollen zwei Geräte unabhängig laufen, ist ein Twin LNB die richtige Bauform, bei vier Geräten ein Quad LNB.
Nein – gezählt wird nach Tunern, nicht nach Geräten. Ein Festplattenreceiver mit Twin-Tuner hat zwei Sat-Eingänge und braucht deshalb zwei Ausgänge am LNB. Nur so nimmt er eine Sendung auf, während Sie eine andere sehen.
Passend dazu ist ein Twin LNB. Kommt später ein zweiter Fernseher dazu, planen Sie besser gleich mit einem Quad LNB.
Wir bieten drei Single LNBs, alle mit 0,1 dB Rauschmaß und LTE-Filter:
- +Ultra Single – 75 mA, wetterfestes Metallgehäuse mit ausziehbarer Steckerabdeckung. Aus unserer ausgezeichneten Serie und die Empfehlung für den Regelfall.
- +Ultra Single white – dieselbe Technik im weißen Gehäuse, wenn Schüssel und Fassade hell sind.
- Blue ECO Single – unsere hochwertigste Serie, „sehr gut“ und „Kauftipp“, besonders kompakt mit 90 x 65 mm.
Sollen zusätzlich Hotbird-Programme laufen, empfängt der MB6-US Monoblock Single zwei Satelliten über eine Schüssel.
Ja. Die Feedaufnahme ist mit 40 mm genormt, jedes DUR-line LNB passt in die vorhandene Halterung. Sie lösen die Klemmschraube, tauschen den Kopf und richten ihn im selben Drehwinkel wieder aus – Schüssel und Mast bleiben unberührt.
Der Aufwand liegt in den zusätzlichen Kabeln: Jeder weitere Teilnehmer braucht eine eigene Leitung vom LNB bis zum Receiver. Wer das absehen kann, greift deshalb gleich zum Quad LNB und legt die Leitungen in einem Zug.
FAQ - Twin LNB
Ein Twin LNB hat zwei unabhängige Ausgänge und versorgt damit zwei Receiver-Tuner. Beide Ausgänge liefern das vollständige Programmangebot und arbeiten gleichzeitig, ohne sich gegenseitig zu beeinflussen.
Gezählt wird nach Tunern: Zwei einfache Receiver passen – ein einzelner Receiver mit Twin-Tuner belegt aber ebenfalls beide Ausgänge. Für mehr Geräte ist ein Quad LNB die richtige Wahl.
Ja, genau dafür ist die Bauform gemacht. Ein Receiver mit Twin-Tuner bekommt beide Ausgänge des LNB und kann dann eine Sendung aufzeichnen, während Sie eine andere sehen – auch auf unterschiedlichen Empfangsebenen.
Voraussetzung ist, dass beide Sat-Eingänge des Receivers belegt sind. Ein einzelnes Kabel mit Verteiler genügt dafür nicht: Beide Tuner fordern unabhängig voneinander ihre Ebene an.
Drei Twin LNBs stehen zur Wahl, alle mit 0,1 dB Rauschmaß und LTE-Filter:
- +Ultra Twin – 110 mA für beide Ausgänge, wetterfestes Metallgehäuse mit ausziehbarer Steckerabdeckung. Die Empfehlung für den Regelfall.
- +Ultra Twin white – gleiche Technik im weißen Gehäuse für helle Schüsseln.
- Blue ECO Twin – unsere hochwertigste Serie mit „sehr gut“ und „Kauftipp“, kompakt mit 90 x 65 mm.
Sollen zusätzlich Hotbird-Programme laufen, liefert der MB6-TW Monoblock Twin zwei Satelliten über eine Schüssel.
Ein Twin LNB. Im Brennpunkt der Schüssel ist Platz für genau einen LNB – nur dort trifft das gebündelte Signal exakt auf den Empfangskopf. Ein zweiter Kopf daneben säße außerhalb dieses Punktes.
Deshalb sitzen bei einem Twin beide Ausgänge in einem Gehäuse, das im Brennpunkt montiert wird. Zwei getrennte LNBs sind erst dann sinnvoll, wenn zwei verschiedene Satelliten empfangen werden sollen – dafür gibt es zusätzlich das Monoblock LNB, das beide Positionen in einem Gehäuse vereint.
FAQ - Quad LNB
Vier – ein Receiver-Tuner je Ausgang, alle vier gleichzeitig und unabhängig voneinander. Ein Multischalter oder weitere Verteiltechnik ist dafür nicht nötig.
Gezählt wird nach Tunern, nicht nach Geräten: Zwei Festplattenreceiver mit je zwei Tunern belegen bereits alle vier Ausgänge. Werden mehr Geräte gebraucht, führt der Weg zum Octo LNB oder zu einer Anlage aus Quattro LNB und Multischalter.
Jede gängige Antenne mit 40 mm Feedaufnahme – das Maß ist genormt und bei allen DUR-line Schüsseln gegeben. Die Zahl der Ausgänge am LNB hat auf die Schüsselgröße keinen Einfluss.
Entscheidend ist der Reflektordurchmesser: Für Astra 19,2° Ost genügen in Deutschland 60 cm, mit 80 cm haben Sie auch bei Starkregen und Schnee klare Signalreserve. Passende Modelle finden Sie unter Satellitenschüssel.
Das entscheidet der Multischalter – und die Antwort bestimmt Ihre Verkabelung.
Der Normalfall ist das Quattro-LNB. Es liefert die vier Empfangsebenen fest getrennt an den Multischalter, der sie nur noch auf die Teilnehmer verteilt. Weil der Multischalter dem LNB dabei nichts mitteilen muss, ist diese Kombination die sparsamste: Mit einem Quattro-LNB braucht der Blue ECO Multischalter selbst nur 43 mA.
Quadtaugliche Multischalter gibt es ebenfalls. Sie erzeugen das Steuersignal selbst, mit dem sie dem Quad-LNB sagen, welche Ebene sie gerade brauchen. Das kostet am Multischalter etwas mehr Strom – 53 mA statt 43 mA – und ist der richtige Weg, wenn an der Schüssel bereits ein Quad-LNB sitzt und dort bleiben soll.
Wenn Sie neu bauen, greifen Sie zum Quattro-LNB. Die passenden Modelle finden Sie unter Quattro LNB, die Multischalter dazu unter Multischalter.
FAQ - Quattro LNB
Jeder Ausgang führt eine feste Empfangsebene, dauerhaft und alle vier gleichzeitig: horizontal und vertikal, jeweils im Low- und im High-Band. Zusammen ergeben sie das komplette Programmangebot des Satelliten.
Der Multischalter bekommt alle vier Ebenen angeliefert und verteilt sie an die Teilnehmer weiter. Jede Leitung gehört dabei auf den gleichnamigen Eingang des Schalters – die Belegung steht in dessen Anleitung.
Das Quattro LNB ist die einzige Bauform ohne Teilnehmerlimit. Wie viele Geräte versorgt werden, entscheidet allein der nachgeschaltete Multischalter: 8, 16 oder 32 Teilnehmer sind übliche Größen, und über kaskadierte Schalter lässt sich eine Anlage weiter ausbauen.
Passende Modelle stehen unter Multischalter. Sollen dagegen genau vier Receiver direkt angeschlossen werden, ist das Quad LNB die richtige Wahl.
Für einen Multischalter brauchen Sie ein Quattro-LNB.
Vier Ausgänge, vier feste Empfangsebenen. Das Quattro-LNB liefert horizontal und vertikal, jeweils im Low- und High-Band, dauerhaft und gleichzeitig an den Multischalter. Der muss dem LNB nichts mitteilen und verteilt nur noch – deshalb ist diese Kombination die Basis jeder größeren Anlage und zugleich die sparsamste: Der Blue ECO Multischalter braucht damit selbst nur 43 mA.
Ohne Teilnehmerlimit. Während ein Quad-LNB vier Receiver direkt versorgt, hängt am Quattro der Multischalter – und damit 8, 16 oder 32 Geräte.
Sitzt bereits ein Quad-LNB an der Schüssel? Dann wählen Sie einen quadtauglichen Multischalter; er erzeugt das nötige Steuersignal selbst und braucht dafür 53 mA.
Passende LNBs finden Sie unter Quattro LNB.
Drei Quattro LNBs stehen zur Wahl, alle mit 0,1 dB Rauschmaß und LTE-Filter:
- Blue ECO Quattro – mit 120 mA das sparsamste Quattro im Sortiment und damit die erste Wahl für Anlagen im Dauerbetrieb. „Sehr gut“ und „Kauftipp“.
- +Ultra Quattro – 200 mA, wetterfestes Metallgehäuse mit ausziehbarer Steckerabdeckung, aus der ausgezeichneten +Ultra Serie.
- +Ultra Quattro white – dieselbe Technik im weißen Gehäuse für helle Schüsseln.
Bei einer Anlage, die rund um die Uhr läuft, macht sich der Unterschied in der Stromaufnahme über die Jahre bemerkbar.
Jeder Multischalter mit vier Sat-Eingängen je Satellitenposition. Die Bezeichnung verrät es: Ein 5/8-Schalter hat vier Sat-Eingänge plus einen terrestrischen und versorgt acht Teilnehmer, ein 5/16 entsprechend sechzehn.
Die Serien G-HQ und Blue ECO arbeiten besonders sparsam; das G-HQ nimmt dem LNB die Speisespannung, sobald kein Receiver eingeschaltet ist. Alle Modelle finden Sie unter Multischalter.
FAQ - Octo LNB
Acht – ein Receiver-Tuner je Ausgang, alle acht gleichzeitig und unabhängig voneinander, ganz ohne Multischalter. Jeder Teilnehmer bekommt eine eigene Leitung direkt vom LNB.
Gezählt wird nach Tunern, nicht nach Geräten: Vier Festplattenreceiver mit je zwei Tunern belegen bereits alle acht Ausgänge. Für mehr Teilnehmer ist eine Anlage aus Quattro LNB und Multischalter der richtige Weg.
Bis acht Teilnehmer ist das Octo der kürzeste Weg: keine Verteiltechnik, kein Schaltschrank, keine Stromversorgung dafür. Jede Leitung geht direkt vom LNB zum Receiver, und die Anlage ist mit dem Anschrauben fertig.
Ein Quattro LNB mit Multischalter spielt seine Stärke aus, sobald mehr als acht Teilnehmer gefragt sind, mehrere Wohneinheiten versorgt werden oder die Anlage später wachsen soll: Dann wird nur der Schalter getauscht, das LNB bleibt.
Drei Octo LNBs stehen zur Wahl, alle mit 0,1 dB Rauschmaß und LTE-Filter:
- +Ultra Octo – 135 mA für acht Ausgänge, wetterfestes Metallgehäuse mit ausziehbarer Steckerabdeckung. Aus der ausgezeichneten +Ultra Serie.
- +Ultra Octo white – dieselbe Technik im weißen Gehäuse für helle Schüsseln.
- Blue ECO Octo – unsere hochwertigste Serie mit „sehr gut“ und „Kauftipp“, 180 mA und ausziehbarem Wetterschutzgehäuse.
Jede gängige Antenne mit 40 mm Feedaufnahme. Die Zahl der Ausgänge ändert nichts an der nötigen Schüsselgröße – acht Teilnehmer brauchen keine größere Antenne als einer.
Entscheidend ist der Reflektordurchmesser: Für Astra 19,2° Ost genügen in Deutschland 60 cm, mit 80 cm haben Sie auch bei Starkregen und Schnee klare Signalreserve. Passende Modelle finden Sie unter Satellitenschüssel.
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