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SAT-Finder oder Smartphone-App – was ist besser?

Smartphone-Apps und Hardware-SAT-Finder ergänzen sich, sie konkurrieren nicht miteinander:

  • Eine Smartphone-App wie die kostenlose SatFinder.app berechnet anhand Ihres Standorts die korrekten Azimut- und Elevationswinkel für jeden Satelliten. Damit positionieren Sie die Schüssel vorab grob in die richtige Richtung – ein idealer erster Schritt vor der eigentlichen Messung.
  • Ein Hardware-SAT-Finder wie die DUR-line SF Pro Serie misst das tatsächlich empfangene Signal direkt am LNB. Erst damit erreichen Sie die letzten Zehntel-Grad an Genauigkeit, die für stabilen Empfang bei Regen, Schnee und schwachen Transpondern entscheidend sind.

Best Practice: Mit der App vor Ort die Schüssel grob ausrichten, dann mit dem SAT-Finder die Feinjustierung vornehmen – so sind Sie in wenigen Minuten fertig.

Weitere Fragen zu diesem Thema

Ein SAT-Finder ist die richtige Wahl, wenn Sie:

  • eine neue Satellitenschüssel in Betrieb nehmen und exakt auf Astra 19,2° Ost, Hotbird 13° Ost oder einen anderen Satelliten ausrichten möchten,
  • eine bestehende Anlage neu justieren müssen – etwa nach einem Sturm oder einer Verformung des Mastes,
  • im Camping- oder Wohnmobil-Bereich regelmäßig die Schüssel neu ausrichten,
  • als Installateur ein professionelles Werkzeug für die schnelle Erstausrichtung benötigen.

Mit einem SAT-Finder sparen Sie sich das ständige Hin- und Herlaufen zwischen Schüssel und Fernseher. Statt das Bild am TV als Indikator zu nutzen, sehen und hören Sie das Signal direkt an der Schüssel – mit Display-Anzeige und Tonsignal.

Ein SAT-Finder misst die Signalstärke, die das LNB vom Satelliten empfängt. Er wird einfach zwischen LNB-Kabel und Receiver oder Multischalter geschaltet und bezieht seine Stromversorgung direkt aus der vom Receiver gelieferten LNB-Spannung – Batterien sind nicht nötig.

Über ein Drehrad stellen Sie die Empfindlichkeit ein, schwenken die Schüssel langsam horizontal und vertikal und beobachten gleichzeitig das Display oder lauschen dem Tonsignal. Steigt der Pegel, sind Sie auf dem richtigen Weg – fällt er ab, wieder zurückdrehen. Wenn das Signal sein Maximum erreicht, ist die Schüssel optimal ausgerichtet.

Welcher DUR-line SAT-Finder passt zu Ihnen?

Alle drei Modelle der SF Pro Serie bieten die bewährte DUR-line Messtechnik mit Digital-Display und akustischer Rückmeldung:

Alle drei Modelle der SF Pro Serie bieten die bewährte DUR-line Messtechnik mit Digital-Display und akustischer Rückmeldung:

  • DUR-line SF 2400 Pro – das preisgünstige Einstiegsgerät. Für alle, die ihre Schüssel einmalig oder nur gelegentlich ausrichten – mit Display, Tonsignal und solider Messelektronik.
  • DUR-line SF 2500 Pro – die mittlere Variante mit optimierter Messelektronik für noch genauere Ergebnisse. Ideal für Heimanwender mit höherem Anspruch.
  • DUR-line SF 2460 Pro – unser Bestseller und Profi-Modell. Vereint die optimierte Elektronik mit einem besonders sonnenlichtlesbaren Display und einer LED-Anzeige aller vier Empfangsebenen (Polarisation und Band). Die beste Wahl für alle, die regelmäßig SAT-Anlagen ausrichten.

  • Beleuchtetes Digital-Display: Gut ablesbar auch bei direkter Sonneneinstrahlung.
  • Akustisches Signal: Ein Tonsignal zeigt die Signalstärke an und macht die Feinjustierung besonders komfortabel – auch wenn Sie das Display nicht im Blick haben.
  • Keine Batterie nötig: Die Stromversorgung erfolgt direkt über den Receiver oder Multischalter – der SAT-Finder ist sofort einsatzbereit.
  • Universell kompatibel: Funktioniert mit allen gängigen LNBs sowie analogen und digitalen SAT-Anlagen und Flachantennen.
  • Kompakt und leicht: Perfekt für Werkzeugkoffer, Wohnmobil oder Camping-Zubehör.

In sechs Schritten zur perfekt ausgerichteten SAT-Anlage:

  1. Receiver einschalten und sicherstellen, dass LNB-Spannung anliegt.
  2. SAT-Finder zwischen LNB-Kabel und Receiver (oder Multischalter) einschleifen – der Anschluss „LNB" am SAT-Finder kommt zur Schüssel, „REC" zur Anlage.
  3. Empfindlichkeit am Drehrad einstellen, sodass die Anzeige im mittleren Bereich liegt.
  4. Schüssel grob ausrichten – Azimut (Horizontal-Winkel) und Elevation (Vertikal-Winkel) entsprechend Satellit und Standort. Hier hilft die SatFinder.app mit den passenden Werten für Ihren Standort.
  5. Schüssel langsam schwenken, bis Display und Ton das Signal-Maximum anzeigen.
  6. Schrauben festziehen und am Receiver oder Fernseher prüfen, ob alle Sender klar empfangen werden.

Ein klassischer SAT-Finder funktioniert problemlos an Single-, Twin-, Quad- und Octo-LNBs. Bei Unicable LNBs ist Vorsicht geboten: Hier reicht das LNB nur dann Signal an den SAT-Finder durch, wenn die Unicable-Frequenz im Receiver korrekt programmiert ist – andernfalls bleibt das Display dunkel.

Die einfachste Lösung sind Unicable LNBs mit Legacy-Ausgängen wie das DUR-line UK 124-3L oder UK 104. Am Legacy-Ausgang verhält sich das LNB wie ein klassisches LNB – Ihr SAT-Finder funktioniert sofort, ohne dass eine Frequenz programmiert werden muss.